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		<title><![CDATA[CoraxForum - Alle Foren]]></title>
		<link>http://forum.radiocorax.de/</link>
		<description><![CDATA[CoraxForum - http://forum.radiocorax.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 05:48:42 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Wir Israelversteher]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=476</link>
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 19:57:48 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=476</guid>
			<description><![CDATA[TAZ-Artikel vom 27.7. ungekürzt zum Nachdenken<br />
<br />
Wir Israelversteher<br />
<br />
Israels rechte Regierung instrumentalisiert den Holocaust für ihre Politik. Gerade viele Deutsche zeigen sich für diese Propaganda sehr empfänglich. VON DANIEL BAX<br />
<br />
Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Israel. Foto: dpa<br />
<br />
Glaubt man Benjamin Netanjahu, dann ist es fünf vor zwölf für Israel. In einer Rede zum Holocaust-Gedenktag, die er im April in der Gedenkstätte Jad Vaschem hielt, verglich Israels Regierungschef das Atomprogramm des Irans mit dem Aufstieg Nazi-Deutschlands und warf der Welt vor, im "Angesicht des Bösen" wieder einmal tatenlos zu bleiben. Solche Töne sind nicht neu. Schon bevor Netanjahu zum zweiten Mal zum Premier gewählt wurde, unterstellte er Irans Präsident Ahmadinedschad, einen zweiten Holocaust zu planen, und warnte schrill, die Lage sei heute wie "1938".<br />
<br />
Das ist natürlich Propaganda, die einem klaren politischen Zweck dient. Denn mit diesem Alarmismus, der einen Ausnahmezustand suggeriert, lässt sich noch jede israelische Aggression - bis hin zu einem Angriff auf den Iran - als Akt der Notwehr verkaufen. Leider verfängt diese Demagogie erstaunlich gut. Nicht nur bei Juden in Israel und anderswo, bei denen Ahmadinedschads antiisraelische Tiraden an alte Wunden rühren und Vernichtungsängste wecken. Sondern auch in Deutschland, wo es vielen schwerfällt, Israelis anders als in jener Opferrolle der Juden wahrzunehmen, die man aus dem Geschichstunterricht kennt.<br />
Anzeige<br />
<br />
Kurzschlüsse mit Tradition<br />
<br />
Dabei haben historische Kurzschlüsse im Nahen Osten eine lange Tradition. Der Historiker Tom Segev hat in seinem Buch "1967" über den Sechstagekrieg herausgearbeitet, wie der Angriff auf Ägypten von einer weit verbreiteten Furcht vor einer möglichen Wiederholung des Holocausts getragen wurde. Später verglich Israels Premier Menachem Begin den in Beirut eingekesselten PLO-Chef Jassir Arafat mit Adolf Hitler im Führerbunker.<br />
<br />
Daniel Bax (40) ist Redakteur im Meinungs- und Debattenressort der taz. Seine Schwerpunkte sind die Türkei, der Nahe Osten und die hiesige Integrationsdebatte. Foto: taz<br />
<br />
Doch keine israelische Regierung missbraucht den Holocaust so sehr wie die gegenwärtige, um damit ihre Politik zu rechtfertigen. Netanjahu hat ein Faible für Nazi-Vergleiche: Vor der UN-Vollversammlung verstieg er sich dazu, den Gazakrieg mit dem Kampf der Alliierten gegen die Nazis zu vergleichen. Und den früheren deutschen Außenminister Steinmeier belehrte er, das Westjordanland dürfe durch den Abzug der israelischen Siedler nicht "judenrein" werden.<br />
<br />
Bei all jenen Israelis und Juden, die sich bis heute als unverstandene Opfer der Geschichte fühlen, fällt solche Brachialrhetorik auf fruchtbaren Boden. Die Selbstviktimisierung hilft ihnen, Israels Besatzungspolitik und seine Kriege zu relativieren. In seiner selbstgerechten Mischung aus Nationalismus ("Israel ist so toll"), Zynismus ("Den Palästinensern bei uns geht es gut!") und Larmoyanz ("Die bösen Medien sind so unfair") hat Chaim Noll in seinem Debattenbeitrag (taz, 19. 7.) ein eindrucksvolles Beispiel für diese Geisteshaltung gegeben. Wenn man die Welt so einäugig betrachtet, wiegt ein falsch beschnittenes Agenturfoto weit schwerer als neun Tote es tun, die von israelischen Soldaten auf einem Hilfsschiff für Gaza erschossen wurden.<br />
<br />
Antifaschismus auf Abwegen<br />
<br />
In einem Punkt aber irrt Noll ganz besonders. Denn in wenigen Ländern kann Israels Politik mit so viel Verständnis rechnen wie hierzulande. Das gilt nicht nur mit Blick auf Bundeskanzlerin Angela Merkel oder die Zeitungen aus dem Axel-Springer-Verlag, deren Vorstandschef Mathias Döpfner einmal voller Ernst von sich sagte, er sei "ein nichtjüdischer Zionist". Das trifft auch auf vermeintlich "linke" Blätter wie Konkret oder Jungle World zu, die Israel bevorzugt als Opfer ausländischer Mächte zeichnen und sogar seine rechte bis rechtsextreme Regierung mit Inbrunst verteidigen.<br />
<br />
Verblüffen kann das nur, wer von Linken per se eine Verpflichtung auf die Menschenrechte erwartet. Doch das wäre falsch. Manche Linke sahen einst die Sowjetunion als "gelobtes Land" an und denunzierten jede Kritik am Kommunismus als "unsolidarisch" - jetzt halten es manche mit Israel so. Der Schulterschluss mit Israel hat zudem eine psychologische Entlastungsfunktion: Manche glauben, damit jenen antifaschistischen Widerstand nachzuholen, den die eigenen Eltern und Großeltern leider versäumten. Sehr empfänglich sind sie daher für Netanjahus Propaganda, die suggeriert, die Palästinenser oder der Iran seien "die Nazis von heute".<br />
<br />
Solche Gleichsetzungen relativieren den Holocaust, der ein einzigartiges Verbrechen war, das bekanntlich von Deutschen begangen wurde. Muss man betonen, dass sich die politische Lage im heutigen Nahen Osten nicht annähernd mit der Verfolgung der europäischen Juden während des Zweiten Weltkriegs vergleichen lässt? Israel ist immerhin die stärkste Militärmacht der Region und für den Iran und andere Nachbarn eine weit größere Bedrohung als umgekehrt.<br />
<br />
Schattenseiten der Solidarität<br />
<br />
Harmlos ist die deutsche Begeisterung für Israel, solange sie sich in naiver Schwärmerei für Land und Leute erschöpft. Schwieriger wird es, wenn sie mit antidemokratischen Haltungen einhergeht, die in Israel weit verbreitet sind - zum Beispiel rassistische Vorurteile gegenüber Arabern und anderen Muslimen. Es ist ja kein Zufall, dass unter den größten Israelfans auch die schärfsten Islamgegner zu finden sind - und umgekehrt. Ob Henryk M. Broder, Ralph Giordano, der holländische Rechtspopulist Geert Wilders oder Internet-Hetzblogs wie Politically Incorrect - sie alle preisen Israel als Vorbild und plädieren dafür, Muslime in Europa zu diskriminieren.<br />
<br />
Der Ruf nach unbedingter "Solidarität mit Israel", der aus solchen Ecken ertönt, lenkt von anderen, wichtigeren Fragen ab: Kann ein Demokrat gezielte Tötungen von "Terroristen" (wer immer diese als solche definiert) als Mittel der Politik gutheißen? Kann er die Besatzung und den Siedlungsbau im Westjordanland, Blockade und Bombardierung des Gazastreifens unterstützen? Oder zumindest begrüßen, dass die deutsche Kanzlerin dazu kaum Kritik äußert aufgrund unserer "Verantwortung für den Holocaust"?<br />
<br />
Gehört es also zu den Lehren aus der deutschen Geschichte, eine rechte Regierung zu unterstützen, die Friedensgespräche ablehnt und von einem Israel bis zum Jordan träumt? Es ist ja kein Geheimnis, dass deren Positionen kaum mit den Werten westlicher Demokratien zu vereinbaren sind.<br />
<br />
Mit Israel mag uns viel verbinden. Ein Grund, begeistert seine Flagge zu schwenken, wie manche Israelfreunde das tun, ist es nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[TAZ-Artikel vom 27.7. ungekürzt zum Nachdenken<br />
<br />
Wir Israelversteher<br />
<br />
Israels rechte Regierung instrumentalisiert den Holocaust für ihre Politik. Gerade viele Deutsche zeigen sich für diese Propaganda sehr empfänglich. VON DANIEL BAX<br />
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Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Israel. Foto: dpa<br />
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Glaubt man Benjamin Netanjahu, dann ist es fünf vor zwölf für Israel. In einer Rede zum Holocaust-Gedenktag, die er im April in der Gedenkstätte Jad Vaschem hielt, verglich Israels Regierungschef das Atomprogramm des Irans mit dem Aufstieg Nazi-Deutschlands und warf der Welt vor, im "Angesicht des Bösen" wieder einmal tatenlos zu bleiben. Solche Töne sind nicht neu. Schon bevor Netanjahu zum zweiten Mal zum Premier gewählt wurde, unterstellte er Irans Präsident Ahmadinedschad, einen zweiten Holocaust zu planen, und warnte schrill, die Lage sei heute wie "1938".<br />
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Das ist natürlich Propaganda, die einem klaren politischen Zweck dient. Denn mit diesem Alarmismus, der einen Ausnahmezustand suggeriert, lässt sich noch jede israelische Aggression - bis hin zu einem Angriff auf den Iran - als Akt der Notwehr verkaufen. Leider verfängt diese Demagogie erstaunlich gut. Nicht nur bei Juden in Israel und anderswo, bei denen Ahmadinedschads antiisraelische Tiraden an alte Wunden rühren und Vernichtungsängste wecken. Sondern auch in Deutschland, wo es vielen schwerfällt, Israelis anders als in jener Opferrolle der Juden wahrzunehmen, die man aus dem Geschichstunterricht kennt.<br />
Anzeige<br />
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Kurzschlüsse mit Tradition<br />
<br />
Dabei haben historische Kurzschlüsse im Nahen Osten eine lange Tradition. Der Historiker Tom Segev hat in seinem Buch "1967" über den Sechstagekrieg herausgearbeitet, wie der Angriff auf Ägypten von einer weit verbreiteten Furcht vor einer möglichen Wiederholung des Holocausts getragen wurde. Später verglich Israels Premier Menachem Begin den in Beirut eingekesselten PLO-Chef Jassir Arafat mit Adolf Hitler im Führerbunker.<br />
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Daniel Bax (40) ist Redakteur im Meinungs- und Debattenressort der taz. Seine Schwerpunkte sind die Türkei, der Nahe Osten und die hiesige Integrationsdebatte. Foto: taz<br />
<br />
Doch keine israelische Regierung missbraucht den Holocaust so sehr wie die gegenwärtige, um damit ihre Politik zu rechtfertigen. Netanjahu hat ein Faible für Nazi-Vergleiche: Vor der UN-Vollversammlung verstieg er sich dazu, den Gazakrieg mit dem Kampf der Alliierten gegen die Nazis zu vergleichen. Und den früheren deutschen Außenminister Steinmeier belehrte er, das Westjordanland dürfe durch den Abzug der israelischen Siedler nicht "judenrein" werden.<br />
<br />
Bei all jenen Israelis und Juden, die sich bis heute als unverstandene Opfer der Geschichte fühlen, fällt solche Brachialrhetorik auf fruchtbaren Boden. Die Selbstviktimisierung hilft ihnen, Israels Besatzungspolitik und seine Kriege zu relativieren. In seiner selbstgerechten Mischung aus Nationalismus ("Israel ist so toll"), Zynismus ("Den Palästinensern bei uns geht es gut!") und Larmoyanz ("Die bösen Medien sind so unfair") hat Chaim Noll in seinem Debattenbeitrag (taz, 19. 7.) ein eindrucksvolles Beispiel für diese Geisteshaltung gegeben. Wenn man die Welt so einäugig betrachtet, wiegt ein falsch beschnittenes Agenturfoto weit schwerer als neun Tote es tun, die von israelischen Soldaten auf einem Hilfsschiff für Gaza erschossen wurden.<br />
<br />
Antifaschismus auf Abwegen<br />
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In einem Punkt aber irrt Noll ganz besonders. Denn in wenigen Ländern kann Israels Politik mit so viel Verständnis rechnen wie hierzulande. Das gilt nicht nur mit Blick auf Bundeskanzlerin Angela Merkel oder die Zeitungen aus dem Axel-Springer-Verlag, deren Vorstandschef Mathias Döpfner einmal voller Ernst von sich sagte, er sei "ein nichtjüdischer Zionist". Das trifft auch auf vermeintlich "linke" Blätter wie Konkret oder Jungle World zu, die Israel bevorzugt als Opfer ausländischer Mächte zeichnen und sogar seine rechte bis rechtsextreme Regierung mit Inbrunst verteidigen.<br />
<br />
Verblüffen kann das nur, wer von Linken per se eine Verpflichtung auf die Menschenrechte erwartet. Doch das wäre falsch. Manche Linke sahen einst die Sowjetunion als "gelobtes Land" an und denunzierten jede Kritik am Kommunismus als "unsolidarisch" - jetzt halten es manche mit Israel so. Der Schulterschluss mit Israel hat zudem eine psychologische Entlastungsfunktion: Manche glauben, damit jenen antifaschistischen Widerstand nachzuholen, den die eigenen Eltern und Großeltern leider versäumten. Sehr empfänglich sind sie daher für Netanjahus Propaganda, die suggeriert, die Palästinenser oder der Iran seien "die Nazis von heute".<br />
<br />
Solche Gleichsetzungen relativieren den Holocaust, der ein einzigartiges Verbrechen war, das bekanntlich von Deutschen begangen wurde. Muss man betonen, dass sich die politische Lage im heutigen Nahen Osten nicht annähernd mit der Verfolgung der europäischen Juden während des Zweiten Weltkriegs vergleichen lässt? Israel ist immerhin die stärkste Militärmacht der Region und für den Iran und andere Nachbarn eine weit größere Bedrohung als umgekehrt.<br />
<br />
Schattenseiten der Solidarität<br />
<br />
Harmlos ist die deutsche Begeisterung für Israel, solange sie sich in naiver Schwärmerei für Land und Leute erschöpft. Schwieriger wird es, wenn sie mit antidemokratischen Haltungen einhergeht, die in Israel weit verbreitet sind - zum Beispiel rassistische Vorurteile gegenüber Arabern und anderen Muslimen. Es ist ja kein Zufall, dass unter den größten Israelfans auch die schärfsten Islamgegner zu finden sind - und umgekehrt. Ob Henryk M. Broder, Ralph Giordano, der holländische Rechtspopulist Geert Wilders oder Internet-Hetzblogs wie Politically Incorrect - sie alle preisen Israel als Vorbild und plädieren dafür, Muslime in Europa zu diskriminieren.<br />
<br />
Der Ruf nach unbedingter "Solidarität mit Israel", der aus solchen Ecken ertönt, lenkt von anderen, wichtigeren Fragen ab: Kann ein Demokrat gezielte Tötungen von "Terroristen" (wer immer diese als solche definiert) als Mittel der Politik gutheißen? Kann er die Besatzung und den Siedlungsbau im Westjordanland, Blockade und Bombardierung des Gazastreifens unterstützen? Oder zumindest begrüßen, dass die deutsche Kanzlerin dazu kaum Kritik äußert aufgrund unserer "Verantwortung für den Holocaust"?<br />
<br />
Gehört es also zu den Lehren aus der deutschen Geschichte, eine rechte Regierung zu unterstützen, die Friedensgespräche ablehnt und von einem Israel bis zum Jordan träumt? Es ist ja kein Geheimnis, dass deren Positionen kaum mit den Werten westlicher Demokratien zu vereinbaren sind.<br />
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Mit Israel mag uns viel verbinden. Ein Grund, begeistert seine Flagge zu schwenken, wie manche Israelfreunde das tun, ist es nicht.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Freie Plätze in NGO-Medientraining in Lugansk (Ukraine) zu vergeben...]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=475</link>
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 00:19:21 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=475</guid>
			<description><![CDATA[---weiterleitung---<br />
<br />
Eine Information für alle Leute zwischen 18 und 35, die an der Nutzung Neuer Medien (Web 2.0) und/oder an einem Austausch mit engagierten Leuten aus Polen und Ukraine interessiert sind:<br />
<br />
Vom 26. September bis zum 2. Oktober 2010 findet in Lugansk/Ukraine ein internationales Medientraining statt. Es ist das dritte und letzte Seminar der Reihe. Hierfür sind noch 3-4 Plätze für Teilnehmer/innen aus Deutschland zu vergeben. Mit Ausnahme der Reise werden sämtliche Kosten durch die Veranstalter übernommen. Arbeitssprachen sind Englisch und Russisch, von denen man mindestens eine gut beherrschen sollte. Polnisch-Kenntnisse sind willkommen, aber nicht erforderlich.<br />
<br />
Mehr Infos: https://mediatrainings2010.wordpress.com...a-lugansk/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[---weiterleitung---<br />
<br />
Eine Information für alle Leute zwischen 18 und 35, die an der Nutzung Neuer Medien (Web 2.0) und/oder an einem Austausch mit engagierten Leuten aus Polen und Ukraine interessiert sind:<br />
<br />
Vom 26. September bis zum 2. Oktober 2010 findet in Lugansk/Ukraine ein internationales Medientraining statt. Es ist das dritte und letzte Seminar der Reihe. Hierfür sind noch 3-4 Plätze für Teilnehmer/innen aus Deutschland zu vergeben. Mit Ausnahme der Reise werden sämtliche Kosten durch die Veranstalter übernommen. Arbeitssprachen sind Englisch und Russisch, von denen man mindestens eine gut beherrschen sollte. Polnisch-Kenntnisse sind willkommen, aber nicht erforderlich.<br />
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Mehr Infos: https://mediatrainings2010.wordpress.com...a-lugansk/]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Algerisches Kino am Dienstag im &quot;Zazie&quot;]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=473</link>
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 17:43:27 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=473</guid>
			<description><![CDATA[Djamila Sahraouis preisgekrönter Film zeichnet rund um eine Reise von zwei Frauen durch Algerien ein Porträt der von Kolonialismus, Unabhängigkeitskrieg, Bürgerkrieg und Terror zerrütteten Gesellschaft.<br />
<br />
Als die junge Ärztin Amal aufbricht, um ihren vermutlich von Islamisten entführten Mann zu suchen, begleitet sie ihre Kollegin Khadidja, eine Vertreterin der Generation des Unabhängigkeitskampfes. Auf ihrer gefährlichen Reise durch die patriarchale und gewaltsame Gegenwart Algeriens treffen beide die verschiedensten Menschen, deren Geschichten die schwierige und komplexe Vergangenheit Algeriens symbolisieren und deren Charaktere eindrucksvoll gezeichnet sind.<br />
<br />
Fern jeder Didaktik und fern jeder gut gemeinten Geschichtsstunde zeichnet Sahraoui ein einfühlsames Porträt der Figuren und setzt ein Zeichen gegen die Verdrängung.<br />
<br />
Dienstag, 13. Juli 2010 – 21.00 – Kino “Zazie”  (Kleine Ulrichstr.)<br />
<br />
http://www.aktualitaet.tk]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Djamila Sahraouis preisgekrönter Film zeichnet rund um eine Reise von zwei Frauen durch Algerien ein Porträt der von Kolonialismus, Unabhängigkeitskrieg, Bürgerkrieg und Terror zerrütteten Gesellschaft.<br />
<br />
Als die junge Ärztin Amal aufbricht, um ihren vermutlich von Islamisten entführten Mann zu suchen, begleitet sie ihre Kollegin Khadidja, eine Vertreterin der Generation des Unabhängigkeitskampfes. Auf ihrer gefährlichen Reise durch die patriarchale und gewaltsame Gegenwart Algeriens treffen beide die verschiedensten Menschen, deren Geschichten die schwierige und komplexe Vergangenheit Algeriens symbolisieren und deren Charaktere eindrucksvoll gezeichnet sind.<br />
<br />
Fern jeder Didaktik und fern jeder gut gemeinten Geschichtsstunde zeichnet Sahraoui ein einfühlsames Porträt der Figuren und setzt ein Zeichen gegen die Verdrängung.<br />
<br />
Dienstag, 13. Juli 2010 – 21.00 – Kino “Zazie”  (Kleine Ulrichstr.)<br />
<br />
http://www.aktualitaet.tk]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ausstellung &quot;Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg&quot; für eine Woche in Halle]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=472</link>
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 17:37:17 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=472</guid>
			<description><![CDATA[Veranstaltungsreihe „Tradition oder Moderne? Die Aktualität der Aufklärung im Nahen Osten“<br />
<br />
präsentiert die Ausstellung<br />
Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg<br />
<br />
Die renommierte Ausstellung, die nur für eine Woche im Seminar für Islamwissenschaft und Arabistik des Orientalischen Instituts der Universität Halle gastiert, informiert über Millionen „vergessene Opfer“ und lange verschwiegene Täter und Nazikollaborateure aus dem Nahen Osten, Nordafrika und Fernost, die in der hiesigen Geschichte des Zweiten Weltkrieges keine Berücksichtigung finden.<br />
<br />
* Montag, 12.07. – Freitag, 16.07.<br />
* täglich 10-18 Uhr<br />
* Mühlweg 15<br />
<br />
http://www.aktualitaet.tk<br />
http://www.3www2.de<br />
<br />
Die hiesige eurozentrische Geschichtsschreibung übersieht meist, dass der Zweite Weltkrieg auch in den Ländern der Dritten Welt geführt wurde. Dort forderte er sogar mehr Opfer, als in Europa, allein in China starben mehr Menschen, als in Deutschland, Italien und Japan zusammen. Hunderttausende asiatische Frauen wurden von den Japanern in ihre Frontbordelle verschleppt, die Nazis planten für die Zeit nach der Eroberung weiter Teile des Nahen Ostens und Afrikas bereits die Ermordung hunderttausender Juden.<br />
<br />
Millionen Kolonialsoldaten aus Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika leisteten zudem einen wichtigen Beitrag im alliierten Kampf gegen Naziterror, Faschismus und japanischen Chauvinismus, wobei sie oft weniger Sold und schlechtere Ausrüstung bekamen.<br />
<br />
Fakten wie diese werden im hiesigen Geschichtsdiskurs allerdings ebenso ignoriert wie die Tatsache, dass auch in einigen Ländern der Dritten Welt Teile der Bevölkerung und hochrangige Politiker mit den deutschen Nazis und anderen Achsenmächten sympathisierten. Kollaborateure haben die faschistischen Achsenmächte politisch, ökonomisch und in vielen Fällen auch militärisch unterstützt. Selbst für die Todesschwadronen der Waffen-SS, die Giftgasbrigaden der italienischen Faschisten und die Mordkommandos der japanischen Besatzer ließen sich tausende Helfershelfer anheuern. Millionen Menschen bejubelten die Siege der Achsenmächte, hochrangige arabische Persönlichkeiten, darunter der muslimische Großmufti von Jerusalem al-Husseini, waren aktiv an Propaganda und Vernichtungskrieg der Nationalsozialisten beteiligt.<br />
<br />
Der Objektivierung von Menschen in der Dritten Welt entgegenzuwirken, sie als Individuen, als an Geschichte aktiv partizipierende Subjekte wahrzunehmen, ist für uns notwendige Aufgabe im Sinne der Aufklärung. Die eurozentrische, rassistische Objektivierung zu durchbrechen erfordert aber nicht nur, das Andenken von Millionen vergessenen Opfern zu wahren. Vielmehr gilt es auch, die Geschichte der Kollaboration, die Geschichte der Täter aufzuarbeiten, um nicht einem apologetischen Positivrassismus zu verfallen, wie er in einigen wissenschaftlichen Publikationen zum Thema aufscheint.<br />
<br />
Um über marginalisierte und verdrängte Geschichte[n] zu informieren und um zur Reflexion des Spannungsverhältnisses von Wissenschaft und Politik anzuregen haben wir nun die bekannte, wissenschaftlich fundierte und inhaltlich differenzierte Wanderausstellung von Recherche International e.V. und dem Rheinischen JournalistInnenbüro – „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ – für eine Woche an das Institut für Orientalistik / Seminar für Islamwissenschaft und Arabistik der Universität Halle geholt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Veranstaltungsreihe „Tradition oder Moderne? Die Aktualität der Aufklärung im Nahen Osten“<br />
<br />
präsentiert die Ausstellung<br />
Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg<br />
<br />
Die renommierte Ausstellung, die nur für eine Woche im Seminar für Islamwissenschaft und Arabistik des Orientalischen Instituts der Universität Halle gastiert, informiert über Millionen „vergessene Opfer“ und lange verschwiegene Täter und Nazikollaborateure aus dem Nahen Osten, Nordafrika und Fernost, die in der hiesigen Geschichte des Zweiten Weltkrieges keine Berücksichtigung finden.<br />
<br />
* Montag, 12.07. – Freitag, 16.07.<br />
* täglich 10-18 Uhr<br />
* Mühlweg 15<br />
<br />
http://www.aktualitaet.tk<br />
http://www.3www2.de<br />
<br />
Die hiesige eurozentrische Geschichtsschreibung übersieht meist, dass der Zweite Weltkrieg auch in den Ländern der Dritten Welt geführt wurde. Dort forderte er sogar mehr Opfer, als in Europa, allein in China starben mehr Menschen, als in Deutschland, Italien und Japan zusammen. Hunderttausende asiatische Frauen wurden von den Japanern in ihre Frontbordelle verschleppt, die Nazis planten für die Zeit nach der Eroberung weiter Teile des Nahen Ostens und Afrikas bereits die Ermordung hunderttausender Juden.<br />
<br />
Millionen Kolonialsoldaten aus Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika leisteten zudem einen wichtigen Beitrag im alliierten Kampf gegen Naziterror, Faschismus und japanischen Chauvinismus, wobei sie oft weniger Sold und schlechtere Ausrüstung bekamen.<br />
<br />
Fakten wie diese werden im hiesigen Geschichtsdiskurs allerdings ebenso ignoriert wie die Tatsache, dass auch in einigen Ländern der Dritten Welt Teile der Bevölkerung und hochrangige Politiker mit den deutschen Nazis und anderen Achsenmächten sympathisierten. Kollaborateure haben die faschistischen Achsenmächte politisch, ökonomisch und in vielen Fällen auch militärisch unterstützt. Selbst für die Todesschwadronen der Waffen-SS, die Giftgasbrigaden der italienischen Faschisten und die Mordkommandos der japanischen Besatzer ließen sich tausende Helfershelfer anheuern. Millionen Menschen bejubelten die Siege der Achsenmächte, hochrangige arabische Persönlichkeiten, darunter der muslimische Großmufti von Jerusalem al-Husseini, waren aktiv an Propaganda und Vernichtungskrieg der Nationalsozialisten beteiligt.<br />
<br />
Der Objektivierung von Menschen in der Dritten Welt entgegenzuwirken, sie als Individuen, als an Geschichte aktiv partizipierende Subjekte wahrzunehmen, ist für uns notwendige Aufgabe im Sinne der Aufklärung. Die eurozentrische, rassistische Objektivierung zu durchbrechen erfordert aber nicht nur, das Andenken von Millionen vergessenen Opfern zu wahren. Vielmehr gilt es auch, die Geschichte der Kollaboration, die Geschichte der Täter aufzuarbeiten, um nicht einem apologetischen Positivrassismus zu verfallen, wie er in einigen wissenschaftlichen Publikationen zum Thema aufscheint.<br />
<br />
Um über marginalisierte und verdrängte Geschichte[n] zu informieren und um zur Reflexion des Spannungsverhältnisses von Wissenschaft und Politik anzuregen haben wir nun die bekannte, wissenschaftlich fundierte und inhaltlich differenzierte Wanderausstellung von Recherche International e.V. und dem Rheinischen JournalistInnenbüro – „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ – für eine Woche an das Institut für Orientalistik / Seminar für Islamwissenschaft und Arabistik der Universität Halle geholt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fahrrad-Kino]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=471</link>
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 15:59:17 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=471</guid>
			<description><![CDATA[Ihr habt die Möglichkeit, beim ersten Fahrrad-Kino in Halle dabei zu sein.<br />
<br />
Wann? 13.Juli<br />
Filmstart 22:00Uhr, 20Uhr Einlass + Grillen +<br />
Stromwechselstand Greenpeace Halle<br />
<br />
Wo? Botanischer Garten (Am Kirchtor)<br />
Freier Eintritt<br />
<br />
Was? "Die Welt ist groß und Rettung lauert überall"<br />
<br />
"Fahrrad-Kino was ist das denn?" werden sich einige von euch jetzt wohl fragen.<br />
Das ist keine Schande, denn in Halle macht das Fahrrad-Kino zum ertsen Mal halt. Dabei handelt es sich um ein Kino, dass von seinen Zuschauern lebt oder besser gesagt von deren Radfahrkünsten.<br />
Mit 12 Fahrrädern,die sich an der Seite des Wanderkinos befinden, wird Strom erzeugt der den Film zum Laufen bringt.<br />
Natürlich müssen nicht immer die selben Personen strampel & dies auch nicht völlig umsonst. Es wird regelmäßig gewechselt & jeder Fahrer bekommt eine Erfrischung, in Form von einem Getränk.<br />
<br />
Dabei sein lohnt sich also auf alle Fälle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ihr habt die Möglichkeit, beim ersten Fahrrad-Kino in Halle dabei zu sein.<br />
<br />
Wann? 13.Juli<br />
Filmstart 22:00Uhr, 20Uhr Einlass + Grillen +<br />
Stromwechselstand Greenpeace Halle<br />
<br />
Wo? Botanischer Garten (Am Kirchtor)<br />
Freier Eintritt<br />
<br />
Was? "Die Welt ist groß und Rettung lauert überall"<br />
<br />
"Fahrrad-Kino was ist das denn?" werden sich einige von euch jetzt wohl fragen.<br />
Das ist keine Schande, denn in Halle macht das Fahrrad-Kino zum ertsen Mal halt. Dabei handelt es sich um ein Kino, dass von seinen Zuschauern lebt oder besser gesagt von deren Radfahrkünsten.<br />
Mit 12 Fahrrädern,die sich an der Seite des Wanderkinos befinden, wird Strom erzeugt der den Film zum Laufen bringt.<br />
Natürlich müssen nicht immer die selben Personen strampel & dies auch nicht völlig umsonst. Es wird regelmäßig gewechselt & jeder Fahrer bekommt eine Erfrischung, in Form von einem Getränk.<br />
<br />
Dabei sein lohnt sich also auf alle Fälle.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Großartige Nachtmusik]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=470</link>
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 03:43:44 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=470</guid>
			<description><![CDATA[leider ausnahmsweise. sonst ganz schoen langweilig.<br />
Aber heute - großartig. moechte gar nicht ins Bett gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[leider ausnahmsweise. sonst ganz schoen langweilig.<br />
Aber heute - großartig. moechte gar nicht ins Bett gehen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Deutscher Fußball - Fan mordet]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=469</link>
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:35:17 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=469</guid>
			<description><![CDATA[Antifa – Info <br />
<br />
<br />
Der deutsche WM-Nationalismus fordert seine Todes  – Opfer.<br />
Nach einem Streit über die Erfolge Deutschlands und Italiens bei vergangenen Fußballmeisterschaften hat am Montagmorgen der Deutsche Holger B. ("Glatzen-Holger") in der Gaststätte Columbus (Steintor-Viertel, Hannover) zwei Italienern in den Kopf geschossen. Francesco überlebt die Schüsse nicht, er stirbt im Krankenhaus. Sein Freund Giuseppe schwebte in  Lebensgefahr  -  es gab wenig Hoffnung und er erlag  seinen Verletzungen.<br />
<br />
<br />
<br />
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,...48,00.html<br />
<br />
<br />
<br />
http://de.indymedia.org/2010/07/285618.shtml<br />
<br />
Wieder einmal steigert sich ein Deutschland – Fan in ungezügelte Raserei und mordet. Für Antifas kann es nur eines geben, denn deutschen WM – Nationalismus abschalten. Es gibt keinen Grund zu feiern. Stoppt die Deutschland Fans!<br />
<br />
Unsere herzliche Anteilnahme gilt Francesco, Giuseppe und den Angehörigen.<br />
<br />
Antifagruppe Weiden Neustadt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Antifa – Info <br />
<br />
<br />
Der deutsche WM-Nationalismus fordert seine Todes  – Opfer.<br />
Nach einem Streit über die Erfolge Deutschlands und Italiens bei vergangenen Fußballmeisterschaften hat am Montagmorgen der Deutsche Holger B. ("Glatzen-Holger") in der Gaststätte Columbus (Steintor-Viertel, Hannover) zwei Italienern in den Kopf geschossen. Francesco überlebt die Schüsse nicht, er stirbt im Krankenhaus. Sein Freund Giuseppe schwebte in  Lebensgefahr  -  es gab wenig Hoffnung und er erlag  seinen Verletzungen.<br />
<br />
<br />
<br />
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,...48,00.html<br />
<br />
<br />
<br />
http://de.indymedia.org/2010/07/285618.shtml<br />
<br />
Wieder einmal steigert sich ein Deutschland – Fan in ungezügelte Raserei und mordet. Für Antifas kann es nur eines geben, denn deutschen WM – Nationalismus abschalten. Es gibt keinen Grund zu feiern. Stoppt die Deutschland Fans!<br />
<br />
Unsere herzliche Anteilnahme gilt Francesco, Giuseppe und den Angehörigen.<br />
<br />
Antifagruppe Weiden Neustadt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nachtrausch]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=468</link>
			<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 00:17:39 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=468</guid>
			<description><![CDATA[Schoener Abend mit Xtralight und dem wunderbaren Nachtrausch mit Grass-Disse. Danke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Schoener Abend mit Xtralight und dem wunderbaren Nachtrausch mit Grass-Disse. Danke]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bonjour Tristesse Nr.10 [2/2010] erschienen]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=467</link>
			<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 10:49:36 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=467</guid>
			<description><![CDATA[Die neue Bonjour Tristesse ist nun online.<br />
<br />
Alle Texte können unter:<br />
<br />
http://bonjourtristesse.wordpress.com<br />
<br />
online gelesen werden. Darüber hinaus steht das gelayoutete Heft zum selbst ausdrucken als PDF bereit.<br />
<br />
<br />
In Halle, Dessau und Leipzig liegt die Bonjour Tristesse an den üblichen Orten aus.<br />
<br />
Aus dem Inhalt:<br />
<br />
    * Editorial<br />
    * Die Glaucha-Deutschen. Melanie Hübner über Weltverbesserer mit Lokalkolorit.<br />
    * „Pazifisten sind Mörder!“ Die AG Antifa über die Wiederentdeckung des Pazifismus hallischer Linker<br />
    * „Eine Perle Sachsen-Anhalts.“ Bernd Schmied im Interview mit Köthens B-Prominenz.<br />
    * Kann denn Arbeit böse sein? Martin Dornis resümiert über hallische Arbeitswelten.<br />
    * Heimatschutzkommando Ost. Die Linkspartei als Katalysator (ost-)deutscher Sehnsüchte.<br />
   <br />
* Kurzmitteilungen: The same procedure… …as every day. Wahnsinn, Kuriositäten und Erfreuliches aus der Provinz:<br />
<br />
Es war einmal ein Kiez. Das Sternburgviertel am Abgund.<br />
Hauptsache Dreck. Bildungsbürger im Kampf gegen das Böse.<br />
Bauer sucht Frau. Das Neue Theater und und sein Wunschkandidat.<br />
Barbaren unter sich. Magdeburg as it's best.<br />
Satire macht dumm. Kabarett as it's worse.<br />
Wer solche Feinde hat… Die Folgen der Extremismusdebatte.<br />
Halles beliebtestes Schimpfwort. Der HFC und seine Anhänger.<br />
Sachsen-Anhalt – Dein Land! Ausschlafen gegen peinlichen Hip Hop.<br />
Charlotte Roche auf noch dümmer. Die AHA endeckt Körperflüssigkeiten.<br />
Respekt! Bushido als authentischer Sozialpädagoge.<br />
Liebe Oberbürgermeisterin von Halle… Dagmar rettet die Welt.<br />
Böse Früchte. Warum Ökomuttis nicht bei Juden kaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die neue Bonjour Tristesse ist nun online.<br />
<br />
Alle Texte können unter:<br />
<br />
http://bonjourtristesse.wordpress.com<br />
<br />
online gelesen werden. Darüber hinaus steht das gelayoutete Heft zum selbst ausdrucken als PDF bereit.<br />
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In Halle, Dessau und Leipzig liegt die Bonjour Tristesse an den üblichen Orten aus.<br />
<br />
Aus dem Inhalt:<br />
<br />
    * Editorial<br />
    * Die Glaucha-Deutschen. Melanie Hübner über Weltverbesserer mit Lokalkolorit.<br />
    * „Pazifisten sind Mörder!“ Die AG Antifa über die Wiederentdeckung des Pazifismus hallischer Linker<br />
    * „Eine Perle Sachsen-Anhalts.“ Bernd Schmied im Interview mit Köthens B-Prominenz.<br />
    * Kann denn Arbeit böse sein? Martin Dornis resümiert über hallische Arbeitswelten.<br />
    * Heimatschutzkommando Ost. Die Linkspartei als Katalysator (ost-)deutscher Sehnsüchte.<br />
   <br />
* Kurzmitteilungen: The same procedure… …as every day. Wahnsinn, Kuriositäten und Erfreuliches aus der Provinz:<br />
<br />
Es war einmal ein Kiez. Das Sternburgviertel am Abgund.<br />
Hauptsache Dreck. Bildungsbürger im Kampf gegen das Böse.<br />
Bauer sucht Frau. Das Neue Theater und und sein Wunschkandidat.<br />
Barbaren unter sich. Magdeburg as it's best.<br />
Satire macht dumm. Kabarett as it's worse.<br />
Wer solche Feinde hat… Die Folgen der Extremismusdebatte.<br />
Halles beliebtestes Schimpfwort. Der HFC und seine Anhänger.<br />
Sachsen-Anhalt – Dein Land! Ausschlafen gegen peinlichen Hip Hop.<br />
Charlotte Roche auf noch dümmer. Die AHA endeckt Körperflüssigkeiten.<br />
Respekt! Bushido als authentischer Sozialpädagoge.<br />
Liebe Oberbürgermeisterin von Halle… Dagmar rettet die Welt.<br />
Böse Früchte. Warum Ökomuttis nicht bei Juden kaufen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dienstag: Nouri Bouzids autoreflexiver Spielfilm &quot;Making of - Kamikaze&quot; im Kino Zazie]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=466</link>
			<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 21:02:07 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=466</guid>
			<description><![CDATA[Autoreflexiver Spielfilm über Jugend, Individualität und den (selbst-)mörderischen Islamismus im Maghreb (35 mm, OmU)<br />
<br />
Filme, die dem Zuschauer in 90 Minuten eine Lösung dafür anbieten wollten, warum junge Menschen zu Selbstmordattentätern werden, hatten in den letzten Jahren Konjunktur. Der streitbare tunesische Regisseur Nouri Bouzid überführt sie mit seinem Meisterwerk „Making Off – Kamikaze“ der Lüge. Seine Geschichte über einen jugendlichen Tänzer und die zerstörerische Kraft des Islamismus ist nicht Spielfilm, sondern Fabel; Schauspieler, Filmfiguren und Regisseur verweigern sich den Konventionen. Die Folie für die Handlung ist die komplexe gesellschaftliche Realität in Nordafrika, die schlechte wirtschaftliche Situation, Stagnation, Mangel an Freiräumen, Polizeigewalt, und der bei vielen immer präsente und doch nahezu unerfüllbare Wunsch eines Eindringens in die nahe ‚Festung Europa’.<br />
<br />
<br />
Zitat:Ich will meine Vision des Islam zeigen, meine Kritik des Islam zeigen, als säkularer Muslim. [...] Die Rationalität der Leute wird vom Sakralen unterdrückt.<br />
Nouri Bouzid <br />
<br />
 <br />
<br />
Hintergrundinformatione n: http://aktualitaet.tk<br />
<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Autoreflexiver Spielfilm über Jugend, Individualität und den (selbst-)mörderischen Islamismus im Maghreb (35 mm, OmU)<br />
<br />
Filme, die dem Zuschauer in 90 Minuten eine Lösung dafür anbieten wollten, warum junge Menschen zu Selbstmordattentätern werden, hatten in den letzten Jahren Konjunktur. Der streitbare tunesische Regisseur Nouri Bouzid überführt sie mit seinem Meisterwerk „Making Off – Kamikaze“ der Lüge. Seine Geschichte über einen jugendlichen Tänzer und die zerstörerische Kraft des Islamismus ist nicht Spielfilm, sondern Fabel; Schauspieler, Filmfiguren und Regisseur verweigern sich den Konventionen. Die Folie für die Handlung ist die komplexe gesellschaftliche Realität in Nordafrika, die schlechte wirtschaftliche Situation, Stagnation, Mangel an Freiräumen, Polizeigewalt, und der bei vielen immer präsente und doch nahezu unerfüllbare Wunsch eines Eindringens in die nahe ‚Festung Europa’.<br />
<br />
<br />
Zitat:Ich will meine Vision des Islam zeigen, meine Kritik des Islam zeigen, als säkularer Muslim. [...] Die Rationalität der Leute wird vom Sakralen unterdrückt.<br />
Nouri Bouzid <br />
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Hintergrundinformatione n: http://aktualitaet.tk<br />
<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vortrag: Erziehung zur Barbarei.]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=464</link>
			<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 20:21:56 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=464</guid>
			<description><![CDATA[Mittwoch, 07. Juli 2010, 19 Uhr<br />
Melanchthonianum, Universitätsplatz, Halle (Saale)<br />
Erziehung zur Barbarei.<br />
Deutsche Pädagogen, ihr Werkzeug und ihre Bibel<br />
Vortrag und Diskussion mit P. Siemionek<br />
<br />
Wer in seinem Leben schon einmal das fragwürdige Vergnügen hatte, mit einem Erziehungswissenschaftl er über dessen Beruf zu sprechen, der kennt die mantrahaft vorgetragene Behauptung, es gäbe für die pädagogische Arbeit kein allgemeingültiges Konzept, das zum Zwecke einer erfolgreichen Erziehung auf alle anvertrauten Zöglinge gleichermaßen angewendet werden könne. Erklärtes Ziel sei vielmehr, die unterschiedlichen, im jeweiligen Kinde schlummernden Fähigkeiten unter Berücksichtigung der je individuellen Bedürfnisse zum Vorschein zu bringen, um selbstbewusste und mündige Individuen ins Leben zu entlassen.<br />
Ein kurzer Blick auf die vermeintlich so unterschiedlichen pädagogischen Programme entlarvt jene Behauptung jedoch als dreiste Lüge. Egal ob es sich um integrative Ferienreisen für behinderte Kinder, um Sportprojekte und erlebnispädagogische Zwangsmaßnahmen für gewalttätige und kriminelle Jugendliche oder um die vorschulische Erziehung der lieben Kleinen handelt – längst schon propagiert die Erziehungswissenschaft ein vermeintliches Wundermittel für die Lösung aller pädagogischen Probleme, und längst schon sind sich Lehrer, Kindergärtner und Sozialpädagogen, von Stilfragen einmal abgesehen, darüber einig, was ihren Schutzbefohlenen nähergebracht werden soll, damit sie ein glückliches und erfülltes Leben in Angriff nehmen können. Der Name des Wundermittels: Gemeinschaftserziehung. Der allgemeine Tenor: Verantwortlich für die sozialen und psychischen Probleme der Heranwachsenden ist der Mangel an einer authentischen und fürsorglichen Gemeinschaft, die in der modernen Gesellschaft kaum noch anzutreffen sei, die durch Erziehung erst wiederhergestellt werden müsse und in der erst sich das Individuum frei entfalten und seine Anlagen und Potentiale voll ausschöpfen könne.<br />
Warum die allerorts propagierte Gemeinschaftserziehung,  aller gegenteiliger Behauptungen zum Trotz, gar nicht anders kann, als dem Individuum und dessen Entfaltung den Krieg zu erklären, soll der Vortrag erläutern. Der Kernpunkt des Abends wird allerdings weniger durch die Analyse pädagogischer Fachtexte gebildet, sondern durch ein Kinderbuch, das seit seinem Erscheinen die Gemeinschaftsphantasien  deutscher Pädagogen beflügelt wie kein zweites und das deshalb zu ihrer heimlichen Bibel avancierte. Es wird die Rede von Michael Endes „Momo“ sein, von einem Buch also, das seit den 1980er Jahren zum Werkzeug einer Erziehung gehört, die alles daran setzt, die gesamtgesellschaftliche  Regression zu beschleunigen und den Weg in eine neue Barbarei zu ebnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mittwoch, 07. Juli 2010, 19 Uhr<br />
Melanchthonianum, Universitätsplatz, Halle (Saale)<br />
Erziehung zur Barbarei.<br />
Deutsche Pädagogen, ihr Werkzeug und ihre Bibel<br />
Vortrag und Diskussion mit P. Siemionek<br />
<br />
Wer in seinem Leben schon einmal das fragwürdige Vergnügen hatte, mit einem Erziehungswissenschaftl er über dessen Beruf zu sprechen, der kennt die mantrahaft vorgetragene Behauptung, es gäbe für die pädagogische Arbeit kein allgemeingültiges Konzept, das zum Zwecke einer erfolgreichen Erziehung auf alle anvertrauten Zöglinge gleichermaßen angewendet werden könne. Erklärtes Ziel sei vielmehr, die unterschiedlichen, im jeweiligen Kinde schlummernden Fähigkeiten unter Berücksichtigung der je individuellen Bedürfnisse zum Vorschein zu bringen, um selbstbewusste und mündige Individuen ins Leben zu entlassen.<br />
Ein kurzer Blick auf die vermeintlich so unterschiedlichen pädagogischen Programme entlarvt jene Behauptung jedoch als dreiste Lüge. Egal ob es sich um integrative Ferienreisen für behinderte Kinder, um Sportprojekte und erlebnispädagogische Zwangsmaßnahmen für gewalttätige und kriminelle Jugendliche oder um die vorschulische Erziehung der lieben Kleinen handelt – längst schon propagiert die Erziehungswissenschaft ein vermeintliches Wundermittel für die Lösung aller pädagogischen Probleme, und längst schon sind sich Lehrer, Kindergärtner und Sozialpädagogen, von Stilfragen einmal abgesehen, darüber einig, was ihren Schutzbefohlenen nähergebracht werden soll, damit sie ein glückliches und erfülltes Leben in Angriff nehmen können. Der Name des Wundermittels: Gemeinschaftserziehung. Der allgemeine Tenor: Verantwortlich für die sozialen und psychischen Probleme der Heranwachsenden ist der Mangel an einer authentischen und fürsorglichen Gemeinschaft, die in der modernen Gesellschaft kaum noch anzutreffen sei, die durch Erziehung erst wiederhergestellt werden müsse und in der erst sich das Individuum frei entfalten und seine Anlagen und Potentiale voll ausschöpfen könne.<br />
Warum die allerorts propagierte Gemeinschaftserziehung,  aller gegenteiliger Behauptungen zum Trotz, gar nicht anders kann, als dem Individuum und dessen Entfaltung den Krieg zu erklären, soll der Vortrag erläutern. Der Kernpunkt des Abends wird allerdings weniger durch die Analyse pädagogischer Fachtexte gebildet, sondern durch ein Kinderbuch, das seit seinem Erscheinen die Gemeinschaftsphantasien  deutscher Pädagogen beflügelt wie kein zweites und das deshalb zu ihrer heimlichen Bibel avancierte. Es wird die Rede von Michael Endes „Momo“ sein, von einem Buch also, das seit den 1980er Jahren zum Werkzeug einer Erziehung gehört, die alles daran setzt, die gesamtgesellschaftliche  Regression zu beschleunigen und den Weg in eine neue Barbarei zu ebnen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Genozid in Kirgisien - Fußballtheater hilft den Mördern  -   Ruanda ist überall !!!!!]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=462</link>
			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 14:57:04 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=462</guid>
			<description><![CDATA[Soeben erreichte mich ein Hilferuf aus Osh ( Kirgisien ).<br />
Der Fußballzirkus überall sorgt mal wieder dafür, dass unvorstellbare Verbrechen kaum in unser Bewusstsein gelangen.<br />
<br />
Ich fühle mich hilflos und stelle das hier mal online<br />
<br />
Jörg <br />
<br />
Kontakt zu raushan über    bodek@bodekjanke.de<br />
<br />
Von Raushan Aitkozhaeva:<br />
<br />
"Wir befinden uns inmitten eines Krieges (Kirgisien, Stadt Osh). Hier passiert gerade etwas Furchtbares, Unvorstellbares!!! Das Erschreckende ist, daß in den Massenmedien nicht einmal ein Zehntel dessen wiedergegeben wird, was hier vor sich geht. Eine "Ethnische Säuberung", wenn man so will. Ganze Stadtteile mit von Usbeken bewohnten Häusern sind bis aufs Letzte abgebrannt, Menschen werden in ganzen Familien inklusive Frauen und Kinder niedergemetzelt. Draußen sind ganze Berge von Leichen und Verletzten, denen niemand Hilfe leistet. Ganze "Armeen" junger Menschen kirgisischer Herkunft wüten in aufgebrachtem und oft nicht nüchternem Zustand bewaffnet durch die Stadt; sie töten und verbrennen alles, was ihnen in den Weg kommt.<br />
Das ganze wird von der Politik unterstützt. Der innenpolitische Konflikt ist lange gereift, sodaß jemand jetzt auf sehr listige Weise davon Gebrauch machen konnte. Es scheint, als ob gerade deswegen die Staatsoberhäupter stillsitzen und darüber schweigen, was hier passiert. Mein Eindruck ist, daß das Weggucken unserer Regierung irgendwie durchdacht, geplant ist.<br />
Sergey (mein Schwiegervater) ging heute morgen auf hohes Risiko und zu unser aller Schrecken aus dem Haus, um Lebensmittel zu holen. Auf der Straße lag ein verletzter, sterbender alter Mann. Sergey wollte ihm helfen und drehte ihn auf den Rücken um. In dem Augenblick kam eine Gruppe von Jugendlichen angerannt und begann, den Alten mit Füßen zu treten. Einer von ihnen schrie: "Das ist doch ein Kirgise!"; ein anderer entgegnete: "Nein, er ist Usbeke! Komm, wir zünden ihn an!" Als Sergey in Hilflosigkeit wegging, lag der Alte bereits tot und in Flammen auf der Straße.<br />
Von offizieller Seite her wurde gesagt, man solle alle Gewalttaten und Chaos verhindern, aber daran hält sich hier niemand. Das Zugucken geht weiter! Helikopter fliegen herum und Autos fahren mit Blaulicht durch die Gegend, aber das alles passiert nur zum Schein - es gibt keinerlei aktive Hilfe von Seiten der Polizei oder offizieller Organisationen.<br />
Letzte Nacht hat eine Kämpfergruppierung ein Militärgelände, nicht weit von unserem Haus, eingenommen. Dort gibt es Waffen, Helikopter und vieles mehr. Sie haben schon davor eine riesige Menge an Waffen gehabt (wir fragen uns woher die ganzen "einfachen Leute", die gegeneinander kämpfen solche Schusswaffen bekommen konnten?), und jetzt werden es immer mehr, und dazu noch schweres Kriegsgerät.<br />
Für uns hier bedeutet das Ganze, daß wir nicht mehr an Lebensmittel kommen, vielen droht schon jetzt reale Hungersnot, denn die Reserven gehen zuende. Es wird uns verkündet, daß es Hilfslieferungen gibt mit Essen, Wasser und Medikamenten, aber das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Brot ist gerade geliefert worden, aber seltsamerweise bekommen die Russen davon nichts ab. Wir wollen kein Brot! Wir wollen Leben!!! Warum wird in den russischen Nachrichten gesagt, daß sich der Zustand hier stabilisiert hat, obwohl hier alles immer schlimmer wird? Es gibt nur eine Antwort - jemand möchte nicht, daß die Welt davon erfährt. Oder sie tun einfach nur so, als würden sie es nicht bemerken.<br />
Mein Ziel ist es, diese Nachricht so weit wie möglich zu verbreiten - daß so viele wie möglich weltweit von der Situation hier erfahren. Wir fürchten, alleine gelassen zu werden mit unserem Leid!!! Die Tatsache, daß der kleine Anteil an hier lebenden Russen bisher verschont wurde, ist wohl nur eine Frage der Zeit. Die wütende Bevölkerung hat Blut gerochen, den Kampf angesagt und gesehen, daß sie ungestraft davon kommen würden. Wir haben hier Todesangst! Jeden Tag wissen wir nicht, ob wir ihn noch überleben werden. Bitte, gebt diese Nachricht an alle Möglichen Seiten weiter, stellt sie in die Nachrichten und Foren!!! Bitte lasst uns nicht alleine!!! Dies ist ein ernsthafter Hilfeschrei!!!"<br />
 <br />
<br />
<br />
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			<content:encoded><![CDATA[Soeben erreichte mich ein Hilferuf aus Osh ( Kirgisien ).<br />
Der Fußballzirkus überall sorgt mal wieder dafür, dass unvorstellbare Verbrechen kaum in unser Bewusstsein gelangen.<br />
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Ich fühle mich hilflos und stelle das hier mal online<br />
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Jörg <br />
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Kontakt zu raushan über    bodek@bodekjanke.de<br />
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Von Raushan Aitkozhaeva:<br />
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"Wir befinden uns inmitten eines Krieges (Kirgisien, Stadt Osh). Hier passiert gerade etwas Furchtbares, Unvorstellbares!!! Das Erschreckende ist, daß in den Massenmedien nicht einmal ein Zehntel dessen wiedergegeben wird, was hier vor sich geht. Eine "Ethnische Säuberung", wenn man so will. Ganze Stadtteile mit von Usbeken bewohnten Häusern sind bis aufs Letzte abgebrannt, Menschen werden in ganzen Familien inklusive Frauen und Kinder niedergemetzelt. Draußen sind ganze Berge von Leichen und Verletzten, denen niemand Hilfe leistet. Ganze "Armeen" junger Menschen kirgisischer Herkunft wüten in aufgebrachtem und oft nicht nüchternem Zustand bewaffnet durch die Stadt; sie töten und verbrennen alles, was ihnen in den Weg kommt.<br />
Das ganze wird von der Politik unterstützt. Der innenpolitische Konflikt ist lange gereift, sodaß jemand jetzt auf sehr listige Weise davon Gebrauch machen konnte. Es scheint, als ob gerade deswegen die Staatsoberhäupter stillsitzen und darüber schweigen, was hier passiert. Mein Eindruck ist, daß das Weggucken unserer Regierung irgendwie durchdacht, geplant ist.<br />
Sergey (mein Schwiegervater) ging heute morgen auf hohes Risiko und zu unser aller Schrecken aus dem Haus, um Lebensmittel zu holen. Auf der Straße lag ein verletzter, sterbender alter Mann. Sergey wollte ihm helfen und drehte ihn auf den Rücken um. In dem Augenblick kam eine Gruppe von Jugendlichen angerannt und begann, den Alten mit Füßen zu treten. Einer von ihnen schrie: "Das ist doch ein Kirgise!"; ein anderer entgegnete: "Nein, er ist Usbeke! Komm, wir zünden ihn an!" Als Sergey in Hilflosigkeit wegging, lag der Alte bereits tot und in Flammen auf der Straße.<br />
Von offizieller Seite her wurde gesagt, man solle alle Gewalttaten und Chaos verhindern, aber daran hält sich hier niemand. Das Zugucken geht weiter! Helikopter fliegen herum und Autos fahren mit Blaulicht durch die Gegend, aber das alles passiert nur zum Schein - es gibt keinerlei aktive Hilfe von Seiten der Polizei oder offizieller Organisationen.<br />
Letzte Nacht hat eine Kämpfergruppierung ein Militärgelände, nicht weit von unserem Haus, eingenommen. Dort gibt es Waffen, Helikopter und vieles mehr. Sie haben schon davor eine riesige Menge an Waffen gehabt (wir fragen uns woher die ganzen "einfachen Leute", die gegeneinander kämpfen solche Schusswaffen bekommen konnten?), und jetzt werden es immer mehr, und dazu noch schweres Kriegsgerät.<br />
Für uns hier bedeutet das Ganze, daß wir nicht mehr an Lebensmittel kommen, vielen droht schon jetzt reale Hungersnot, denn die Reserven gehen zuende. Es wird uns verkündet, daß es Hilfslieferungen gibt mit Essen, Wasser und Medikamenten, aber das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Brot ist gerade geliefert worden, aber seltsamerweise bekommen die Russen davon nichts ab. Wir wollen kein Brot! Wir wollen Leben!!! Warum wird in den russischen Nachrichten gesagt, daß sich der Zustand hier stabilisiert hat, obwohl hier alles immer schlimmer wird? Es gibt nur eine Antwort - jemand möchte nicht, daß die Welt davon erfährt. Oder sie tun einfach nur so, als würden sie es nicht bemerken.<br />
Mein Ziel ist es, diese Nachricht so weit wie möglich zu verbreiten - daß so viele wie möglich weltweit von der Situation hier erfahren. Wir fürchten, alleine gelassen zu werden mit unserem Leid!!! Die Tatsache, daß der kleine Anteil an hier lebenden Russen bisher verschont wurde, ist wohl nur eine Frage der Zeit. Die wütende Bevölkerung hat Blut gerochen, den Kampf angesagt und gesehen, daß sie ungestraft davon kommen würden. Wir haben hier Todesangst! Jeden Tag wissen wir nicht, ob wir ihn noch überleben werden. Bitte, gebt diese Nachricht an alle Möglichen Seiten weiter, stellt sie in die Nachrichten und Foren!!! Bitte lasst uns nicht alleine!!! Dies ist ein ernsthafter Hilfeschrei!!!"<br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bürger und Öffentlichkeit im Nahen Osten]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=461</link>
			<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 23:47:51 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=461</guid>
			<description><![CDATA[Bürger und Öffentlichkeit. Warum Habermas und Marx mehr mit der arabo-islamischen Neuzeit zu tun haben, als die eurozentrische Geschichtsschreibung verrät<br />
<br />
Do, 24.06.2010 – 18.30 – Mel, HS XVIII – Hannes Bode<br />
<br />
Habermas’ Thesen zum “Strukturwandel der Öffentlichkeit” in der Frühen Neuzeit sind längst Allgemeingut, der Bürger, die Öffentlichkeit, das räsonnierende Publikum sind Schlüsselbegriffe der Geschichtswissenschaft. Doch handelt es sich hier um spezifisch europäische Strukturmerkmale der Moderne? Oder kann man vielmehr das dominante Muster von dynamischem Norden und statischem Süden, von Fortschritt hier und Niedergang dort grundsätzlich in Frage stellen, wenn man einen Blick auf die Entwicklungen in Kairo oder Damaskus wirft, der die Quellen nicht dekontextualisiert, sondern vielmehr in ihren historischen und sozialen Kontexten wahrnimmt? Ein materialistischer, die sozialen Hintergründe fokussierender Zugang erlaubt die Frage, ob nicht Marx sehr viel mehr zum Verständnis der arabo-islamischen Neuzeit beitragen kann, als Gelehrtenbiographien und die Sammlung der Sahih-Hadithe des Propheten. Man kann, so soll vorerst behauptet werden, mit Blick auf Kairo oder Damaskus von einer Vorwegnahme der ‘bürgerlichen Gesellschaft’ sprechen, die in Marx’ Worten “seit dem 16. Jahrhundert sich vorbereitete und im 18. Riesenschritte zu ihrer Reife machte” und in der “der einzelne losgelöst von den Naturbanden usw., die ihn in frühren Geschichtsepochen zum Zubehör eines bestimmten, begrenzten menschlichen Konglomerats machen”, erscheint. Habermas’ Salons und Kaffeehäuser haben – ebenso wie die Arkanwelten der Freimaurer – mehr mit der Frühen Neuzeit im Nahen Osten zu tun, als man glauben mag. Ein Plädoyer für das Hinterfragen liebgewonnener historischer Narrative versucht Hannes Bode in seinem Vortrag.<br />
<br />
25.06.2010 – 21.30 – Benefiz – “Persian Hiphop trifft Elektro” [klick]<br />
<br />
29.06.2010 – 21.00 – Kino Zazie – Nouri Bouzids “Making off – Kamikaze” über den (selbst-)mörderischen Islamismus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bürger und Öffentlichkeit. Warum Habermas und Marx mehr mit der arabo-islamischen Neuzeit zu tun haben, als die eurozentrische Geschichtsschreibung verrät<br />
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Do, 24.06.2010 – 18.30 – Mel, HS XVIII – Hannes Bode<br />
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Habermas’ Thesen zum “Strukturwandel der Öffentlichkeit” in der Frühen Neuzeit sind längst Allgemeingut, der Bürger, die Öffentlichkeit, das räsonnierende Publikum sind Schlüsselbegriffe der Geschichtswissenschaft. Doch handelt es sich hier um spezifisch europäische Strukturmerkmale der Moderne? Oder kann man vielmehr das dominante Muster von dynamischem Norden und statischem Süden, von Fortschritt hier und Niedergang dort grundsätzlich in Frage stellen, wenn man einen Blick auf die Entwicklungen in Kairo oder Damaskus wirft, der die Quellen nicht dekontextualisiert, sondern vielmehr in ihren historischen und sozialen Kontexten wahrnimmt? Ein materialistischer, die sozialen Hintergründe fokussierender Zugang erlaubt die Frage, ob nicht Marx sehr viel mehr zum Verständnis der arabo-islamischen Neuzeit beitragen kann, als Gelehrtenbiographien und die Sammlung der Sahih-Hadithe des Propheten. Man kann, so soll vorerst behauptet werden, mit Blick auf Kairo oder Damaskus von einer Vorwegnahme der ‘bürgerlichen Gesellschaft’ sprechen, die in Marx’ Worten “seit dem 16. Jahrhundert sich vorbereitete und im 18. Riesenschritte zu ihrer Reife machte” und in der “der einzelne losgelöst von den Naturbanden usw., die ihn in frühren Geschichtsepochen zum Zubehör eines bestimmten, begrenzten menschlichen Konglomerats machen”, erscheint. Habermas’ Salons und Kaffeehäuser haben – ebenso wie die Arkanwelten der Freimaurer – mehr mit der Frühen Neuzeit im Nahen Osten zu tun, als man glauben mag. Ein Plädoyer für das Hinterfragen liebgewonnener historischer Narrative versucht Hannes Bode in seinem Vortrag.<br />
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25.06.2010 – 21.30 – Benefiz – “Persian Hiphop trifft Elektro” [klick]<br />
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29.06.2010 – 21.00 – Kino Zazie – Nouri Bouzids “Making off – Kamikaze” über den (selbst-)mörderischen Islamismus]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Demo „Tanzen gegen die Provinz – Landflucht vorantreiben“]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=460</link>
			<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 21:01:50 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=460</guid>
			<description><![CDATA[Demo „Tanzen gegen die Provinz – Landflucht vorantreiben“ Halle (Saale) 19.Juni 2010<br />
15 Uhr Steintor. <br />
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http://www.provinzflucht.tk<br />
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Mein Merseburg? Euer Merseburg !<br />
Mein Merseburg? Euer Merseburg !<br />
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Warum wir „Tanzen gegen die Provinz – Landflucht vorantreiben“ und nicht Merseburg „bunt“ machen wollen.[i]<br />
<br />
Die Dom- und Hochschulstadt Merseburg, die Stadt, welche damit wirbt, „Heimstätte der Merseburger Zaubersprüche, das einzige älteste althochdeutsche Sprachzeugnis germanischen Heidentums“ (merseburg.de) zu sein, ist mit diesem Besitz und seinem alljährlichen Folklorespektakel, dem Merseburger Schlossfest, vor allem auch Eins: eine typische ostdeutsche Kleinstadt. Neben dem gemeinsamen Stadttypus und der geographischen Lage hat sie mit den anderen Kleinstädten in Ostdeutschland die Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Langeweile, Lethargie und Bedeutungslosigkeit gemein. Ostdeutsche Kleinstädte versuchen zwar jedes Ereignis und jede Gegebenheit als herausragend darzustellen – so preisen sie sich beispielsweise oft als touristische Perlen und Merseburg ist in dieser Hinsicht durchaus empfehlenswerter als beispielsweise Köthen, Burg oder Laucha – aber der Alltag sieht bei allen gleich aus. Und dieser ist neben den oben genannten Faktoren, vor allem durch eine „Normalisierung rechter und rassistischer Angriffe, die für viele alternative Jugendliche und junge Erwachsene sowie Flüchtlinge und MigrantInnen mittlerweile zum Alltag gehören(…). Der Rückgang von Anzeigen zeigt zudem das anhaltende mangelnde Vertrauen der Betroffenen und ihres sozialen Umfelds in Polizei und Justiz. Ein weiterer Grund könnte die lokale Etablierung rechter Dominanzräume in einigen Regionen Sachsen-Anhalts sein mit der Konsequenz, dass diese nicht mehr täglich mit Gewalt durchgesetzt werden müssen.“ (Mobile Opferberatung)<br />
Diese Etablierung erfolgt mit regelmäßigen und zum Teil äußerst brutalen Angriffen. So auch geschehen in Merseburg am 24.April 2010, wo ca. 30 vermummte Neonazis eine Gruppe Jugendlicher mit Eisenstangen und Baseballschlägern angegriffen und zum Teil schwer verletzt haben. Dieser Angriff war der bisher vorläufige Höhepunkt einer ganzen Reihe von Angriffen auf vermeintlich „undeutsche“ Menschen. Allein im Jahr 2009 kam es zu mindestens drei Angriffen und Bedrohungen bis zu Todesdrohungen. 2007 kam es laut der Chronik der Mobilen Opferberatung für Rechte Gewalt sogar zu sechs registrierten Übergriffen, die Dunkelziffer liegt höher.<br />
Bei der Bevölkerung wird so etwas schnell als normale Prügelei zwischen Jugendlichen abgetan und damit kommentiert, dass man sich früher auch mal geprügelt hätte; so etwas gehöre halt dazu. Von Neonazis will man nichts wissen und man kennt natürlich auch keinen. Sollte der Nachbar dann doch einer sein, dann beschwichtigt man ganz schnell mit der Antwort, dass dieser doch eigentlich ganz nett und manche seiner Ansichten auch nicht so verkehrt seien. Man fühlt sich wohl, solange das Nest schön warm und sauber bleibt. Deshalb werden auch immer wieder die Menschen, welche neonazistischen Umtrieben und fest verankerten regressiv-rechten Meinungen in der Allgemeinbevölkerung von Ostdeutschland entgegentreten, von Xenophobie, ausgeprägter Homophobie, überkochenden antiwestlichen Ressentiments bis hin zum Antisemitismus in all seinen Facetten, als Netzbeschmutzer beschimpft.<br />
Greift die überregionale Öffentlichkeit mal einen Skandal oder einen besonders brutalen Angriff auf, so herrscht Allerorten helle Aufregung.<br />
Denn Eines wissen die jeweiligen Ortsverantwortlichen im Unterbewusstsein ganz genau: Sollte doch jemand mal auf die Idee kommen, nicht nur nach den Nazis zu fragen, sondern sich den Ort, die Menschen, deren Meinungen und Stimmung genauer anschauen – das Ergebnis wäre katastrophal. Die regressive, autoritäre Stimmung, welche nur durch die Apathie der Bevölkerung im Zaum gehalten wird, würde zum Vorschein kommen. Die – im Osten ohnehin kaum vorhandene – Zivilgesellschaft regt sich dabei nicht etwa auf, weil dieser Zustand an sich skandalös ist und ein schönes Leben für ein Jeden unmöglich macht, sondern weil sie um ihren „guten“ Ruf in den Tourismussendungen besorgt ist.<br />
So schrieb der Merseburger Bürgermeister nach dem Angriff am 24.April an die Betroffenen des Angriffs, dass die Demo, welche zur Solidarisierung mit dem Betroffenen am 26.April von antifaschistischen Jugendlichen organisiert wurde, gezeigt habe, dass Merseburg hinter den Betroffenen und gegen Neonazis steht.<br />
Dumm nur, dass weder die Merseburger Bevölkerung, noch der Bürgermeister oder jemand aus seinem Umfeld an dieser teilnahm. Andernfalls wüsste er nämlich, dass in einem Redebeitrag der Veranstalter explizit darauf hingewiesen wurde, für solche Instrumentalisierungen nicht zur Verfügung zu stehen:<br />
„von einem ‚Naziproblem‘ [will man] nichts wissen. Erst, wenn, wie am letzten Samstag, ein ‚Naziproblem‘ nicht mehr zu leugnen ist, weil diese mal wieder eine besonders verabscheuungswürdige Tat vollbringen, ist die ganze Stadt in helle Aufregung versetzt und betont wie „bunt“ sie doch sei. Doch genau darum geht es uns heute nicht. Wir wollen nicht aufzeigen wie bunt Merseburg ist, die meisten Teilnehmer unserer Demonstration sind wahrscheinlich ohnehin von auswärts angereist. Wir wollen im Gegenteil skandalisieren wie braun diese Stadt ist und dass sich alternative Jugendliche hier weder frei bewegen, noch irgendwohin zurückziehen können. Denn auch wenn gerade keine 30 Neonazis mit Eisenstangen eine kleine Feier überfallen und Leute dabei brutalstmöglich krankenhausreif schlagen, ist diese Stadt nicht viel besser. Wir wollen heute keine Feigenblattdemonstratio n machen um den Ruf Merseburgs zu retten. [Nicht Merseburgs Ruf steht für uns im Mittelpunkt. Vielmehr wollen wir den Betroffenen unsere Solidarität zeigen, auf welche sie in Merseburg seit Jahren vergebens hoffen.]“<br />
Die Demo bestand zum Großteil aus ortsfremden Personen. Die Merseburger begnügten sich damit, die Demonstration misstrauisch zu beobachten oder gar den Teilnehmern vorzuwerfen, sie würden ihre „Autos abfackeln“ oder die Geschehnisse des 24. Aprils damit zu kommentieren das die Jugendlichen „doch selbst schuld sind, wenn sie in der Nacht in den Park gehen“. Angesicht dieses Verhaltens der Merseburger Bevölkerung liest sich der Brief des Bürgermeisters wie eine offene Verhöhnung.<br />
<br />
Am 19. Juni organisieren Neonazis in Merseburg eine Demonstration aus Anlass des 17. Juni 1953. Ziel der Nazis wird sein, wieder einmal unter Beweis zu stellen, wie pudelwohl sie sich in der Enge der ostdeutschen Provinz fühlen – dank kaum zu leugnender ideologischer Übereinstimmungen mit einem Großteil der dortigen Bevölkerung.<br />
Die Merseburger Zivilgesellschaft hingegen wird versuchen, diese Übereinstimmungen mit einem großen demokratischen Mobilisierungserfolg zu leugnen und zu verschleiern. Zumindest an diesem einen Tag soll der ostdeutsche Kleinstadtmief durch die Frische einer weltoffenen Gesellschaft übertüncht werden. Vorbild ist ohne Zweifel die Blockade des neonazistischen „Trauermarsches“ am 13. Februar diesen Jahres in Dresden. Aber auch dieser größte Erfolg der demokratischen und weltoffenen Zivilbevölkerung seit langem wurde nur mit Hilfe einer bundesweiten Mobilisierung, und das Herankarren von antifaschistischen Helfern aus allen Himmelsrichtungen bewerkstelligt. Da Merseburg dazu nicht die Möglichkeit hat, wird die Mobilisierung der eigenen Bevölkerung wohl besser ausfallen müssen als in Dresden – dank des überaus aktiven „Runden Tisches“ sicherlich ein Kinderspiel.<br />
<br />
Wir werden uns nicht mit Leuten in eine Reihe gegen Nazis stellen, welche nur „Nazis raus“ rufen und über die Zustände in Merseburg, die dortige Grundstimmung, nicht sprechen oder gar denken wollen. Wer Merseburg, die „Zaubergedichtsstadt“, in einen Zaubermantel hüllt und die Nazis als Ortfremdes herbei halluziniert, dem wollen wir den Schleier entreißen und den grauen Alltag vorhalten.<br />
Den Alltag, den Jugendliche dort haben, die jeden Tag Angst davor haben müssen, angegriffen zu werden, die keine Möglichkeit haben, sich in ihrer Freizeit zu treffen ohne belästigt oder angegriffen zu werden – und die vor allem kein Bock auf Lokalpatriotismus, Deutschtümelei oder homophoben Mist haben.<br />
<br />
Stattdessen rufen wir am 19. Juni zur Teilnahme an der Bündnisdemo „Tanzen gegen die Provinz – Landflucht vorantreiben“ in Halle auf, um dort die Neonazis und Merseburg als das darzustellen, was sie sind: Idioten und eine Ostdeutsche Kleinstadt in all den typischen Facetten, welche uns das Leben vermiesen.<br />
<br />
Wir demonstrieren dort gegen die Nazis, wo sie die letzten Jahre immer wieder versucht haben, selbst zu laufen, es aber nie geschafft haben, weswegen sie jetzt nach Merseburg ausgewichen sind.<br />
Halle stellt für die regionalen Neonazis wegen seiner Rolle beim 17.Juni 1953 einen wichtige Ort dar, sie wollen sich in einer Reihe mit dem damaligen Volksaufständigen stellen.<br />
Dabei wollen wir keineswegs eine Ehrenrettung des 17.Juni 1953 vornehmen, wie es die BRD-Geschichtsschreibung macht oder einer obskure Verschwörungsvorstellun g folgen, wie es die DDR gemacht hat. Wir stellen die Frage, warum es 7 Jahre nach dem Nationalsozialismus zu einem solchen Aufstand gekommen ist, während er in der Zeit des Nationalsozialismus ausblieb?<br />
Warum Millionen Menschen systematisch und industriell umgebracht werden konnten, ohne dass es einen großen Aufschrei oder Protest der deutschen Bevölkerung gegeben hat und eine Arbeitsnormerhöhung dazu führt, dass man zu Tausenden auf die Straße geht?<br />
Ging es letztendlich doch um die Wiederherstellung der mörderischen Volkgemeinschaft, welche durch die Alliierten niedergerungen und geteilt wurde? Der Ruf nach Demokratie und Freiheit existierte bei der breiten Masse nicht in der Weimarer Republik, nicht 1953 und teilweise auch nicht 1989, doch war der Ruf nach der Volksgemeinschaft oder der Einheit Deutschlands (als die Wiederherstellung der schon einmal gewonnenen Volksgemeinschaft) lauter als die Rufe nach Freiheit, Luxus und Leben.<br />
<br />
Gegen die Volkgemeinschaft in all ihren Facetten.<br />
<br />
Demo „Tanzen gegen die Provinz – Landflucht vorantreiben“ Halle (Saale) 19.Juni 2010<br />
15 Uhr Steintor.<br />
[i]www.provinzflucht.tk]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Demo „Tanzen gegen die Provinz – Landflucht vorantreiben“ Halle (Saale) 19.Juni 2010<br />
15 Uhr Steintor. <br />
<br />
http://www.provinzflucht.tk<br />
<br />
Mein Merseburg? Euer Merseburg !<br />
Mein Merseburg? Euer Merseburg !<br />
<br />
Warum wir „Tanzen gegen die Provinz – Landflucht vorantreiben“ und nicht Merseburg „bunt“ machen wollen.[i]<br />
<br />
Die Dom- und Hochschulstadt Merseburg, die Stadt, welche damit wirbt, „Heimstätte der Merseburger Zaubersprüche, das einzige älteste althochdeutsche Sprachzeugnis germanischen Heidentums“ (merseburg.de) zu sein, ist mit diesem Besitz und seinem alljährlichen Folklorespektakel, dem Merseburger Schlossfest, vor allem auch Eins: eine typische ostdeutsche Kleinstadt. Neben dem gemeinsamen Stadttypus und der geographischen Lage hat sie mit den anderen Kleinstädten in Ostdeutschland die Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Langeweile, Lethargie und Bedeutungslosigkeit gemein. Ostdeutsche Kleinstädte versuchen zwar jedes Ereignis und jede Gegebenheit als herausragend darzustellen – so preisen sie sich beispielsweise oft als touristische Perlen und Merseburg ist in dieser Hinsicht durchaus empfehlenswerter als beispielsweise Köthen, Burg oder Laucha – aber der Alltag sieht bei allen gleich aus. Und dieser ist neben den oben genannten Faktoren, vor allem durch eine „Normalisierung rechter und rassistischer Angriffe, die für viele alternative Jugendliche und junge Erwachsene sowie Flüchtlinge und MigrantInnen mittlerweile zum Alltag gehören(…). Der Rückgang von Anzeigen zeigt zudem das anhaltende mangelnde Vertrauen der Betroffenen und ihres sozialen Umfelds in Polizei und Justiz. Ein weiterer Grund könnte die lokale Etablierung rechter Dominanzräume in einigen Regionen Sachsen-Anhalts sein mit der Konsequenz, dass diese nicht mehr täglich mit Gewalt durchgesetzt werden müssen.“ (Mobile Opferberatung)<br />
Diese Etablierung erfolgt mit regelmäßigen und zum Teil äußerst brutalen Angriffen. So auch geschehen in Merseburg am 24.April 2010, wo ca. 30 vermummte Neonazis eine Gruppe Jugendlicher mit Eisenstangen und Baseballschlägern angegriffen und zum Teil schwer verletzt haben. Dieser Angriff war der bisher vorläufige Höhepunkt einer ganzen Reihe von Angriffen auf vermeintlich „undeutsche“ Menschen. Allein im Jahr 2009 kam es zu mindestens drei Angriffen und Bedrohungen bis zu Todesdrohungen. 2007 kam es laut der Chronik der Mobilen Opferberatung für Rechte Gewalt sogar zu sechs registrierten Übergriffen, die Dunkelziffer liegt höher.<br />
Bei der Bevölkerung wird so etwas schnell als normale Prügelei zwischen Jugendlichen abgetan und damit kommentiert, dass man sich früher auch mal geprügelt hätte; so etwas gehöre halt dazu. Von Neonazis will man nichts wissen und man kennt natürlich auch keinen. Sollte der Nachbar dann doch einer sein, dann beschwichtigt man ganz schnell mit der Antwort, dass dieser doch eigentlich ganz nett und manche seiner Ansichten auch nicht so verkehrt seien. Man fühlt sich wohl, solange das Nest schön warm und sauber bleibt. Deshalb werden auch immer wieder die Menschen, welche neonazistischen Umtrieben und fest verankerten regressiv-rechten Meinungen in der Allgemeinbevölkerung von Ostdeutschland entgegentreten, von Xenophobie, ausgeprägter Homophobie, überkochenden antiwestlichen Ressentiments bis hin zum Antisemitismus in all seinen Facetten, als Netzbeschmutzer beschimpft.<br />
Greift die überregionale Öffentlichkeit mal einen Skandal oder einen besonders brutalen Angriff auf, so herrscht Allerorten helle Aufregung.<br />
Denn Eines wissen die jeweiligen Ortsverantwortlichen im Unterbewusstsein ganz genau: Sollte doch jemand mal auf die Idee kommen, nicht nur nach den Nazis zu fragen, sondern sich den Ort, die Menschen, deren Meinungen und Stimmung genauer anschauen – das Ergebnis wäre katastrophal. Die regressive, autoritäre Stimmung, welche nur durch die Apathie der Bevölkerung im Zaum gehalten wird, würde zum Vorschein kommen. Die – im Osten ohnehin kaum vorhandene – Zivilgesellschaft regt sich dabei nicht etwa auf, weil dieser Zustand an sich skandalös ist und ein schönes Leben für ein Jeden unmöglich macht, sondern weil sie um ihren „guten“ Ruf in den Tourismussendungen besorgt ist.<br />
So schrieb der Merseburger Bürgermeister nach dem Angriff am 24.April an die Betroffenen des Angriffs, dass die Demo, welche zur Solidarisierung mit dem Betroffenen am 26.April von antifaschistischen Jugendlichen organisiert wurde, gezeigt habe, dass Merseburg hinter den Betroffenen und gegen Neonazis steht.<br />
Dumm nur, dass weder die Merseburger Bevölkerung, noch der Bürgermeister oder jemand aus seinem Umfeld an dieser teilnahm. Andernfalls wüsste er nämlich, dass in einem Redebeitrag der Veranstalter explizit darauf hingewiesen wurde, für solche Instrumentalisierungen nicht zur Verfügung zu stehen:<br />
„von einem ‚Naziproblem‘ [will man] nichts wissen. Erst, wenn, wie am letzten Samstag, ein ‚Naziproblem‘ nicht mehr zu leugnen ist, weil diese mal wieder eine besonders verabscheuungswürdige Tat vollbringen, ist die ganze Stadt in helle Aufregung versetzt und betont wie „bunt“ sie doch sei. Doch genau darum geht es uns heute nicht. Wir wollen nicht aufzeigen wie bunt Merseburg ist, die meisten Teilnehmer unserer Demonstration sind wahrscheinlich ohnehin von auswärts angereist. Wir wollen im Gegenteil skandalisieren wie braun diese Stadt ist und dass sich alternative Jugendliche hier weder frei bewegen, noch irgendwohin zurückziehen können. Denn auch wenn gerade keine 30 Neonazis mit Eisenstangen eine kleine Feier überfallen und Leute dabei brutalstmöglich krankenhausreif schlagen, ist diese Stadt nicht viel besser. Wir wollen heute keine Feigenblattdemonstratio n machen um den Ruf Merseburgs zu retten. [Nicht Merseburgs Ruf steht für uns im Mittelpunkt. Vielmehr wollen wir den Betroffenen unsere Solidarität zeigen, auf welche sie in Merseburg seit Jahren vergebens hoffen.]“<br />
Die Demo bestand zum Großteil aus ortsfremden Personen. Die Merseburger begnügten sich damit, die Demonstration misstrauisch zu beobachten oder gar den Teilnehmern vorzuwerfen, sie würden ihre „Autos abfackeln“ oder die Geschehnisse des 24. Aprils damit zu kommentieren das die Jugendlichen „doch selbst schuld sind, wenn sie in der Nacht in den Park gehen“. Angesicht dieses Verhaltens der Merseburger Bevölkerung liest sich der Brief des Bürgermeisters wie eine offene Verhöhnung.<br />
<br />
Am 19. Juni organisieren Neonazis in Merseburg eine Demonstration aus Anlass des 17. Juni 1953. Ziel der Nazis wird sein, wieder einmal unter Beweis zu stellen, wie pudelwohl sie sich in der Enge der ostdeutschen Provinz fühlen – dank kaum zu leugnender ideologischer Übereinstimmungen mit einem Großteil der dortigen Bevölkerung.<br />
Die Merseburger Zivilgesellschaft hingegen wird versuchen, diese Übereinstimmungen mit einem großen demokratischen Mobilisierungserfolg zu leugnen und zu verschleiern. Zumindest an diesem einen Tag soll der ostdeutsche Kleinstadtmief durch die Frische einer weltoffenen Gesellschaft übertüncht werden. Vorbild ist ohne Zweifel die Blockade des neonazistischen „Trauermarsches“ am 13. Februar diesen Jahres in Dresden. Aber auch dieser größte Erfolg der demokratischen und weltoffenen Zivilbevölkerung seit langem wurde nur mit Hilfe einer bundesweiten Mobilisierung, und das Herankarren von antifaschistischen Helfern aus allen Himmelsrichtungen bewerkstelligt. Da Merseburg dazu nicht die Möglichkeit hat, wird die Mobilisierung der eigenen Bevölkerung wohl besser ausfallen müssen als in Dresden – dank des überaus aktiven „Runden Tisches“ sicherlich ein Kinderspiel.<br />
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Wir werden uns nicht mit Leuten in eine Reihe gegen Nazis stellen, welche nur „Nazis raus“ rufen und über die Zustände in Merseburg, die dortige Grundstimmung, nicht sprechen oder gar denken wollen. Wer Merseburg, die „Zaubergedichtsstadt“, in einen Zaubermantel hüllt und die Nazis als Ortfremdes herbei halluziniert, dem wollen wir den Schleier entreißen und den grauen Alltag vorhalten.<br />
Den Alltag, den Jugendliche dort haben, die jeden Tag Angst davor haben müssen, angegriffen zu werden, die keine Möglichkeit haben, sich in ihrer Freizeit zu treffen ohne belästigt oder angegriffen zu werden – und die vor allem kein Bock auf Lokalpatriotismus, Deutschtümelei oder homophoben Mist haben.<br />
<br />
Stattdessen rufen wir am 19. Juni zur Teilnahme an der Bündnisdemo „Tanzen gegen die Provinz – Landflucht vorantreiben“ in Halle auf, um dort die Neonazis und Merseburg als das darzustellen, was sie sind: Idioten und eine Ostdeutsche Kleinstadt in all den typischen Facetten, welche uns das Leben vermiesen.<br />
<br />
Wir demonstrieren dort gegen die Nazis, wo sie die letzten Jahre immer wieder versucht haben, selbst zu laufen, es aber nie geschafft haben, weswegen sie jetzt nach Merseburg ausgewichen sind.<br />
Halle stellt für die regionalen Neonazis wegen seiner Rolle beim 17.Juni 1953 einen wichtige Ort dar, sie wollen sich in einer Reihe mit dem damaligen Volksaufständigen stellen.<br />
Dabei wollen wir keineswegs eine Ehrenrettung des 17.Juni 1953 vornehmen, wie es die BRD-Geschichtsschreibung macht oder einer obskure Verschwörungsvorstellun g folgen, wie es die DDR gemacht hat. Wir stellen die Frage, warum es 7 Jahre nach dem Nationalsozialismus zu einem solchen Aufstand gekommen ist, während er in der Zeit des Nationalsozialismus ausblieb?<br />
Warum Millionen Menschen systematisch und industriell umgebracht werden konnten, ohne dass es einen großen Aufschrei oder Protest der deutschen Bevölkerung gegeben hat und eine Arbeitsnormerhöhung dazu führt, dass man zu Tausenden auf die Straße geht?<br />
Ging es letztendlich doch um die Wiederherstellung der mörderischen Volkgemeinschaft, welche durch die Alliierten niedergerungen und geteilt wurde? Der Ruf nach Demokratie und Freiheit existierte bei der breiten Masse nicht in der Weimarer Republik, nicht 1953 und teilweise auch nicht 1989, doch war der Ruf nach der Volksgemeinschaft oder der Einheit Deutschlands (als die Wiederherstellung der schon einmal gewonnenen Volksgemeinschaft) lauter als die Rufe nach Freiheit, Luxus und Leben.<br />
<br />
Gegen die Volkgemeinschaft in all ihren Facetten.<br />
<br />
Demo „Tanzen gegen die Provinz – Landflucht vorantreiben“ Halle (Saale) 19.Juni 2010<br />
15 Uhr Steintor.<br />
[i]www.provinzflucht.tk]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fussball-WM auch im VL, Ludwigstr. 37!]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=459</link>
			<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 17:54:54 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=459</guid>
			<description><![CDATA[Endlich hat die Kneipe des VL ein Einsehen und zeigt die ganze Pracht unserer Nationalelf!<br />
Phatt mit Beamer, Leinwand, ordentlich Bier und Hot Dogs!<br />
<br />
Am  Sonntag war Auftakt!<br />
Noch ist man ein wenig schüchtern, welche Spiele alle gezeigt werden, aber das Finale ist schon im aktuellen Flyer angekündigt.<br />
<br />
Hoffentlich zeigen sie auch Spiele anderer grosser, stolzer Nationen!<br />
<br />
Fragt einfach am Thresen! Bringt Fahnen mit und singt den Bushido-Song!<br />
<br />
Auf grosse Siege unserer Stürmer!<br />
<br />
Wir sehn uns im VL! Halle im Fahnenmeer!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Endlich hat die Kneipe des VL ein Einsehen und zeigt die ganze Pracht unserer Nationalelf!<br />
Phatt mit Beamer, Leinwand, ordentlich Bier und Hot Dogs!<br />
<br />
Am  Sonntag war Auftakt!<br />
Noch ist man ein wenig schüchtern, welche Spiele alle gezeigt werden, aber das Finale ist schon im aktuellen Flyer angekündigt.<br />
<br />
Hoffentlich zeigen sie auch Spiele anderer grosser, stolzer Nationen!<br />
<br />
Fragt einfach am Thresen! Bringt Fahnen mit und singt den Bushido-Song!<br />
<br />
Auf grosse Siege unserer Stürmer!<br />
<br />
Wir sehn uns im VL! Halle im Fahnenmeer!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zwischenwelten: mit Tiefschwarz &amp;#x26; Dapayk]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=458</link>
			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 20:17:29 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=458</guid>
			<description><![CDATA[21. Juni : Interview mit "Dapayk" <br />
28.Juni  : "Tiefschwarz" Interview<br />
12.Juli   : Interview und DJay Mix von : "Sid Le Rock" <br />
<br />
jeweils zu den aktuellen, neuen Alben der jeweiligen Künstler <br />
<br />
Zwischenwelten: Elektro Freestyle Magazin <br />
Jede Woche mit 10.000 neuen Veröffentlichungen<br />
<br />
Montags von 22 - 24 Uhr auf 95.9 FM <br />
(außer am ersten Montag im Monat : da läuft die Sendung von 23 bis 24 Uhr)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[21. Juni : Interview mit "Dapayk" <br />
28.Juni  : "Tiefschwarz" Interview<br />
12.Juli   : Interview und DJay Mix von : "Sid Le Rock" <br />
<br />
jeweils zu den aktuellen, neuen Alben der jeweiligen Künstler <br />
<br />
Zwischenwelten: Elektro Freestyle Magazin <br />
Jede Woche mit 10.000 neuen Veröffentlichungen<br />
<br />
Montags von 22 - 24 Uhr auf 95.9 FM <br />
(außer am ersten Montag im Monat : da läuft die Sendung von 23 bis 24 Uhr)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[EU: Kein illegal geschlagenes Holz mehr!]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=457</link>
			<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 07:12:52 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=457</guid>
			<description><![CDATA[EU: Kein illegal geschlagenes Holz mehr! Unterzeichnet die Petition:http://bit.ly/ck65Ks]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[EU: Kein illegal geschlagenes Holz mehr! Unterzeichnet die Petition:http://bit.ly/ck65Ks]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aufruf: Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas!]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=456</link>
			<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 15:21:48 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=456</guid>
			<description><![CDATA[Solidarität mit Israel!<br />
<br />
Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus<br />
<br />
Samstag, 12. Juni 2010, 14 Uhr<br />
<br />
Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte<br />
<br />
„Das darf man Israel so nicht durchgehen lassen“, schäumte Gregor Gysi; der Linkspartei-Abgeordnete Wolfgang Neskovic forderte Ermittlungen gegen Israel wegen des „Anfangsverdachts eines Kriegsverbrechens“; Nader El-Saqa von der Palästinensischen Gemeinde Deutschlands e.V. bezeichnete den israelischen Angriff als „Kriegserklärung Israels an alle auf den Schiffen vertretenen Nationen“. Darin sind sich die deutschen Vertreter der humanitären Sache einig mit Tayyip Erdogan, dem türkischen Ministerpräsidenten, der hinzufügte, dass Israel ein „Geschwür“ im Nahen Osten sei. Noch sind Abstufungen in den Formulierungen zu hören – doch zieht sich eine Linie von Gysi zu Erdogan, Hugo Chavez und der iranischen Führung. Und einig sind sich auch die europäischen Regierungen mit Barack Obama: Nicht das Bündnis von Linken und Islamisten sei das Problem, sondern Israel.<br />
<br />
Dieses Bündnis, das sich auf dem Schiff „Mavi Marmara“ versammelte, fungiert als Propagandatruppe der antisemitischen Internationale: Unter der Führung des Djihad-Finanziers IHH fuhren deutsche Linke, türkische Islamisten und Faschisten der „Grauen Wölfe“, englische Friedensbewegte und amerikanische Menschenrechtler gegen Israel. Norman Paech, der prominenteste Völkerrechtler und „Israel-Kritiker“ der Linkspartei, durfte in den ARD-Tagesthemen ganz offen aussprechen, dass es nicht um Hilfslieferungen, sondern um das Brechen der Blockade ging – um eine „politische Aktion“, d.h. praktisch um die Unterminierung der israelischen Souveränität und Sicherheit. Nun beschwert er sich über das israelische „Kriegsverbrechen“. Norman Paech, Inge Höger und andere Linkspartei-Funktionäre bezeichnen die durch ausführliches Videomaterial belegte israelische Darstellung der Vorgänge als Fälschung. Sie wollen keine antisemitischen Schlachtgesänge gehört und schon gar keinen bewaffneten islamistischen Lynchmob gesehen haben. Jeder Evidenz ins Gesicht zu lügen und aus in Notwehr handelnden Soldaten kaltblütige Mörder zu machen – das ist die Wahrheit der Antisemiten.<br />
<br />
Im Namen des Friedens wollen sie den Weltkrieg gegen Israel entfesseln. Was sie Israel unterstellen, wollen sie selbst. Henning Mankell freut sich schon, wenn Israel gezwungen ist, erneut militärisch gegen diese Friedensfreunde vorzugehen: „Was wird im kommenden Jahr passieren, wenn wir mit hunderten Booten zurückkehren? Werden sie dann eine Atombombe zünden?“ Und Erdogan, der angeblich schon über einen Einsatz der türkischen Armee zur Befreiung des Gaza-Streifens nachdenkt, sieht sich ebenfalls schon an Bord der nächsten Armada. Die Sehnsucht nach einem humanitären Einmarsch in Israel, der das Ende des jüdischen Staates bedeuten würde, scheint der Verwirklichung nahe.<br />
<br />
Das Bündnis der globalen Linken mit dem Islamismus vollzieht sich unter dauernden Appellen an eine angeblich höhere und gerechtere, vor allem ganz dem Frieden verpflichtete Macht: die Vereinten Nationen. Das ist genau jenes „Staatenparlament“, vor dem Ahmadinedschad seine antisemitischen Brandreden halten kann und das in seinen Beschlüssen und seiner Rhetorik so fatal an die Worte und intendierten Taten der Herren Paech, Mankell und Erdogan erinnert. Hatte 1939 Adolf Hitler den deutschen Welteroberungskrieg als Notwehr gegen die jüdischen Kriegstreiber proklamiert, so spricht Ahmadinedschad heute davon, dass „die Region für alle Zeiten von diesem Übel befreit“ wird, wenn „das zionistische Regime seine Fehler wiederholt und neue Abenteuer beginnt.“ Das globale „Friedenslager“ erkennt in solchen Aussagen beim besten Willen keine Vernichtungsdrohungen, das iranische Atomprogramm ist ihnen ein souveränes Recht und die Aufrüstung der „Freiheitskämpfer“ von Hamas und Hisbollah ist ihnen ein Akt der internationalen Solidarität.<br />
<br />
So ist es kein Wunder, dass der fortgesetzte Terror der Hamas mit Raketen gegen Israel und die islamistische Gängelung der Bevölkerung des Gaza-Streifens einfach ausgeblendet werden. Aus dem djiahdistischen Brückenkopf gegen Israel und die Juden weltweit, zu dem die Hamas den Gaza-Streifen gemacht hat, wird eine nach Frieden und Selbstbestimmung sich sehnende Versammlung edler Menschen, denen zu helfen Anliegen aller Humanisten weltweit sein müsse. Dass Frieden und Humanismus inzwischen zu Begriffen einer pervertierten Sprache geworden sind, hinter der sich Islamisten, Nazis, Antiimperialisten und andere Feinde der Humanität verschanzen, hat in Deutschland allen voran die Linkspartei zu verantworten. Wer sich mit Gestalten wie Norman Paech oder Inge Höger auch nur an einen Tisch setzt, wer deren Worte anders als judenfeindliche Auslassungen auf der Höhe der Zeit rezipiert, wer glaubt, dass mit diesen „Sozialisten des 21. Jahrhunderts“ auch nur diskutiert werden könne, ist schon Teil des Problems.<br />
<br />
Wir rufen auf zu einer Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Zentrale der Linkspartei. Wir können mit unseren Mitteln den unheimlichen Aufmarsch gegen Israel nicht stoppen, aber wir können das Bündnis von Djihad und Sozialismus denunzieren. Dazu rufen wir alle auf, die nach den Ereignissen der letzten Tage ihre uneingeschränkte Solidarität mit Israel öffentlich zeigen wollen.<br />
<br />
HUmmel-Antifa (Berlin), AG No Tears for Krauts (Halle), Mideast Freedom Forum Berlin, AG Kritische Theorie (Nürnberg), Redaktion Bahamas, Hedonistische Mitte – Brigade Mondän, Café Critique (Wien), casual communists (Frankfurt/M.), Georg-Weerth-Gesellschaft Wien, Fred Alan Medforth (Jihad Watch Deutschland), Thomas v. d. Osten-Sacken (Wadi e.V.), Weblog Lizas Welt<br />
<br />
Weitere Unterstützer melden sich bitte bei zwoelftersechster@gmx.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Solidarität mit Israel!<br />
<br />
Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus<br />
<br />
Samstag, 12. Juni 2010, 14 Uhr<br />
<br />
Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte<br />
<br />
„Das darf man Israel so nicht durchgehen lassen“, schäumte Gregor Gysi; der Linkspartei-Abgeordnete Wolfgang Neskovic forderte Ermittlungen gegen Israel wegen des „Anfangsverdachts eines Kriegsverbrechens“; Nader El-Saqa von der Palästinensischen Gemeinde Deutschlands e.V. bezeichnete den israelischen Angriff als „Kriegserklärung Israels an alle auf den Schiffen vertretenen Nationen“. Darin sind sich die deutschen Vertreter der humanitären Sache einig mit Tayyip Erdogan, dem türkischen Ministerpräsidenten, der hinzufügte, dass Israel ein „Geschwür“ im Nahen Osten sei. Noch sind Abstufungen in den Formulierungen zu hören – doch zieht sich eine Linie von Gysi zu Erdogan, Hugo Chavez und der iranischen Führung. Und einig sind sich auch die europäischen Regierungen mit Barack Obama: Nicht das Bündnis von Linken und Islamisten sei das Problem, sondern Israel.<br />
<br />
Dieses Bündnis, das sich auf dem Schiff „Mavi Marmara“ versammelte, fungiert als Propagandatruppe der antisemitischen Internationale: Unter der Führung des Djihad-Finanziers IHH fuhren deutsche Linke, türkische Islamisten und Faschisten der „Grauen Wölfe“, englische Friedensbewegte und amerikanische Menschenrechtler gegen Israel. Norman Paech, der prominenteste Völkerrechtler und „Israel-Kritiker“ der Linkspartei, durfte in den ARD-Tagesthemen ganz offen aussprechen, dass es nicht um Hilfslieferungen, sondern um das Brechen der Blockade ging – um eine „politische Aktion“, d.h. praktisch um die Unterminierung der israelischen Souveränität und Sicherheit. Nun beschwert er sich über das israelische „Kriegsverbrechen“. Norman Paech, Inge Höger und andere Linkspartei-Funktionäre bezeichnen die durch ausführliches Videomaterial belegte israelische Darstellung der Vorgänge als Fälschung. Sie wollen keine antisemitischen Schlachtgesänge gehört und schon gar keinen bewaffneten islamistischen Lynchmob gesehen haben. Jeder Evidenz ins Gesicht zu lügen und aus in Notwehr handelnden Soldaten kaltblütige Mörder zu machen – das ist die Wahrheit der Antisemiten.<br />
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Im Namen des Friedens wollen sie den Weltkrieg gegen Israel entfesseln. Was sie Israel unterstellen, wollen sie selbst. Henning Mankell freut sich schon, wenn Israel gezwungen ist, erneut militärisch gegen diese Friedensfreunde vorzugehen: „Was wird im kommenden Jahr passieren, wenn wir mit hunderten Booten zurückkehren? Werden sie dann eine Atombombe zünden?“ Und Erdogan, der angeblich schon über einen Einsatz der türkischen Armee zur Befreiung des Gaza-Streifens nachdenkt, sieht sich ebenfalls schon an Bord der nächsten Armada. Die Sehnsucht nach einem humanitären Einmarsch in Israel, der das Ende des jüdischen Staates bedeuten würde, scheint der Verwirklichung nahe.<br />
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Das Bündnis der globalen Linken mit dem Islamismus vollzieht sich unter dauernden Appellen an eine angeblich höhere und gerechtere, vor allem ganz dem Frieden verpflichtete Macht: die Vereinten Nationen. Das ist genau jenes „Staatenparlament“, vor dem Ahmadinedschad seine antisemitischen Brandreden halten kann und das in seinen Beschlüssen und seiner Rhetorik so fatal an die Worte und intendierten Taten der Herren Paech, Mankell und Erdogan erinnert. Hatte 1939 Adolf Hitler den deutschen Welteroberungskrieg als Notwehr gegen die jüdischen Kriegstreiber proklamiert, so spricht Ahmadinedschad heute davon, dass „die Region für alle Zeiten von diesem Übel befreit“ wird, wenn „das zionistische Regime seine Fehler wiederholt und neue Abenteuer beginnt.“ Das globale „Friedenslager“ erkennt in solchen Aussagen beim besten Willen keine Vernichtungsdrohungen, das iranische Atomprogramm ist ihnen ein souveränes Recht und die Aufrüstung der „Freiheitskämpfer“ von Hamas und Hisbollah ist ihnen ein Akt der internationalen Solidarität.<br />
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So ist es kein Wunder, dass der fortgesetzte Terror der Hamas mit Raketen gegen Israel und die islamistische Gängelung der Bevölkerung des Gaza-Streifens einfach ausgeblendet werden. Aus dem djiahdistischen Brückenkopf gegen Israel und die Juden weltweit, zu dem die Hamas den Gaza-Streifen gemacht hat, wird eine nach Frieden und Selbstbestimmung sich sehnende Versammlung edler Menschen, denen zu helfen Anliegen aller Humanisten weltweit sein müsse. Dass Frieden und Humanismus inzwischen zu Begriffen einer pervertierten Sprache geworden sind, hinter der sich Islamisten, Nazis, Antiimperialisten und andere Feinde der Humanität verschanzen, hat in Deutschland allen voran die Linkspartei zu verantworten. Wer sich mit Gestalten wie Norman Paech oder Inge Höger auch nur an einen Tisch setzt, wer deren Worte anders als judenfeindliche Auslassungen auf der Höhe der Zeit rezipiert, wer glaubt, dass mit diesen „Sozialisten des 21. Jahrhunderts“ auch nur diskutiert werden könne, ist schon Teil des Problems.<br />
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Wir rufen auf zu einer Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Zentrale der Linkspartei. Wir können mit unseren Mitteln den unheimlichen Aufmarsch gegen Israel nicht stoppen, aber wir können das Bündnis von Djihad und Sozialismus denunzieren. Dazu rufen wir alle auf, die nach den Ereignissen der letzten Tage ihre uneingeschränkte Solidarität mit Israel öffentlich zeigen wollen.<br />
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HUmmel-Antifa (Berlin), AG No Tears for Krauts (Halle), Mideast Freedom Forum Berlin, AG Kritische Theorie (Nürnberg), Redaktion Bahamas, Hedonistische Mitte – Brigade Mondän, Café Critique (Wien), casual communists (Frankfurt/M.), Georg-Weerth-Gesellschaft Wien, Fred Alan Medforth (Jihad Watch Deutschland), Thomas v. d. Osten-Sacken (Wadi e.V.), Weblog Lizas Welt<br />
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Weitere Unterstützer melden sich bitte bei zwoelftersechster@gmx.de.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Re: Iran. Dienstag Kino, Mittwoch Vortrag]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=455</link>
			<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 04:21:24 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=455</guid>
			<description><![CDATA[Film und Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Tradition oder Moderne? Die Aktualität der Aufklärung im Nahen Osten"<br />
<br />
Iranischer Untergrundfilm von Moslem Mansouri<br />
<br />
Am Dienstag, dem Vorabend des Vortrags, zeigen wir im „Kino Zazie“ zwei Kurzdokumentationen des iranischen Untergrundfilmers und Aktivisten Moslem Mansouri. „Epitaph“ beschäftigt sich am Beispiel der Massenprostitution mit den Folgen der Geschlechterapartheid. Mansouri lässt Frauen zu Wort kommen, die sich, um überhaupt zu überleben, verkaufen müssen. Die Schärfe ihrer Analysen der sozialen und kulturellen Missstände, ihre Kritik der „kranken“ Gesellschaft der Islamischen Republik ist beeindruckend. „Utopia“ macht auf die menschenverachtende Behandlung der überlebenden Opfer des Iran-Irak-Krieges aufmerksam. Während die Toten in den Märtyrerphrasen des Regimes Ehrung finden, so sind die Überlebenden nur unwillkommener Ballast. In Armut und entrechtet vegetieren diese displaced persons in Wohnbaracken vor sich hin. Moslem Mansouri hat die Menschen in einer dieser Baracken besucht, ihnen Gehör geschenkt und ihre Aussagen aufgenommen. Ihre verzweifelten, pessimistischen Berichte sind eine Anklage gegen die Unmenschlichkeit des Regimes.<br />
<br />
Dienstag, 08.06.2010 – 21.00 – Kino Zazie (Kleine Ulrichstr.)<br />
<br />
**<br />
<br />
Die islamische Diktatur, die „grüne Bewegung“ und der Kampf für einen säkularen Iran<br />
Saba Farzan (Publizistin, Berlin)<br />
<br />
Das Regime der Islamischen Republik Iran feierte dieses Jahr seinen 31. Geburtstag. Seine Herrschaft ist jedoch so bedroht wie nie zuvor, da sich seine Vorstellungen von Moderne mittlerweile von denen beachtlicher Teile der Bevölkerung unterscheiden. Auf immer lauter werdende Rufe nach Freiheit, mit der manche Reformen, andere den Sturz des Regimes und Demokratie, einige ein Ende der Geschlechterapartheid und andere kulturelle Pluralität verbinden, reagiert das Regime mit immer rücksichtsloserer Gewalt. Frauen werden weiterhin massiv diskriminiert, ethnische und religiöse Minderheiten unterdrückt und politische Oppositionelle mundtot gemacht.<br />
<br />
Das sind einige der Gründe, weshalb der Iran bisher als das absolute Gegenteil einer modernen,  aufgeklärten Gesellschaft galt.  Seit dem vergangenen Sommer, in dem die „grüne Bewegung“ ins Leben getreten ist, nimmt die Weltöffentlichkeit nun jedoch auch einen anderen Iran, vielleicht den „echten“ Iran wahr. Demokratie und Säkularismus in der nahen Zukunft dieses nahöstlichen Landes? Für manche ist diese Vorstellung utopisch, für die iranische Freiheitsbewegung jedoch ein Ziel, für das zu kämpfen es gilt. Die Freiheitsbewegung im Iran und ihr Kampf gegen die „Herrschaft der Rechtsgelehrten“ und die Macht der Revolutionsgarden haben im letzten Jahr einen Höhepunkt erreicht – mit dem Potential, den gesamten Nahen Osten langfristig zu prägen.<br />
<br />
Doch welches sind die Wurzeln dieser emanzipatorischen und säkularen Tendenzen? Wohin steuert der Iran in naher Zukunft? Wie steht es um die iranische Zivilgesellschaft und warum sieht diese – im Gegensatz zum herrschenden Regime –  den Westen nicht als dekadent an? Welche Akteure verbergen sich in dieser aufgeklärten Bewegung? Zu dieser Thematik referiert die deutsch-iranische Publizistin Saba Farzan.<br />
<br />
Mittwoch, 09.06.2010 – 18.30 – Melanchthonianum (HS XVIII)<br />
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http://aktualitaet.tk]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Film und Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Tradition oder Moderne? Die Aktualität der Aufklärung im Nahen Osten"<br />
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Iranischer Untergrundfilm von Moslem Mansouri<br />
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Am Dienstag, dem Vorabend des Vortrags, zeigen wir im „Kino Zazie“ zwei Kurzdokumentationen des iranischen Untergrundfilmers und Aktivisten Moslem Mansouri. „Epitaph“ beschäftigt sich am Beispiel der Massenprostitution mit den Folgen der Geschlechterapartheid. Mansouri lässt Frauen zu Wort kommen, die sich, um überhaupt zu überleben, verkaufen müssen. Die Schärfe ihrer Analysen der sozialen und kulturellen Missstände, ihre Kritik der „kranken“ Gesellschaft der Islamischen Republik ist beeindruckend. „Utopia“ macht auf die menschenverachtende Behandlung der überlebenden Opfer des Iran-Irak-Krieges aufmerksam. Während die Toten in den Märtyrerphrasen des Regimes Ehrung finden, so sind die Überlebenden nur unwillkommener Ballast. In Armut und entrechtet vegetieren diese displaced persons in Wohnbaracken vor sich hin. Moslem Mansouri hat die Menschen in einer dieser Baracken besucht, ihnen Gehör geschenkt und ihre Aussagen aufgenommen. Ihre verzweifelten, pessimistischen Berichte sind eine Anklage gegen die Unmenschlichkeit des Regimes.<br />
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Dienstag, 08.06.2010 – 21.00 – Kino Zazie (Kleine Ulrichstr.)<br />
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Die islamische Diktatur, die „grüne Bewegung“ und der Kampf für einen säkularen Iran<br />
Saba Farzan (Publizistin, Berlin)<br />
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Das Regime der Islamischen Republik Iran feierte dieses Jahr seinen 31. Geburtstag. Seine Herrschaft ist jedoch so bedroht wie nie zuvor, da sich seine Vorstellungen von Moderne mittlerweile von denen beachtlicher Teile der Bevölkerung unterscheiden. Auf immer lauter werdende Rufe nach Freiheit, mit der manche Reformen, andere den Sturz des Regimes und Demokratie, einige ein Ende der Geschlechterapartheid und andere kulturelle Pluralität verbinden, reagiert das Regime mit immer rücksichtsloserer Gewalt. Frauen werden weiterhin massiv diskriminiert, ethnische und religiöse Minderheiten unterdrückt und politische Oppositionelle mundtot gemacht.<br />
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Das sind einige der Gründe, weshalb der Iran bisher als das absolute Gegenteil einer modernen,  aufgeklärten Gesellschaft galt.  Seit dem vergangenen Sommer, in dem die „grüne Bewegung“ ins Leben getreten ist, nimmt die Weltöffentlichkeit nun jedoch auch einen anderen Iran, vielleicht den „echten“ Iran wahr. Demokratie und Säkularismus in der nahen Zukunft dieses nahöstlichen Landes? Für manche ist diese Vorstellung utopisch, für die iranische Freiheitsbewegung jedoch ein Ziel, für das zu kämpfen es gilt. Die Freiheitsbewegung im Iran und ihr Kampf gegen die „Herrschaft der Rechtsgelehrten“ und die Macht der Revolutionsgarden haben im letzten Jahr einen Höhepunkt erreicht – mit dem Potential, den gesamten Nahen Osten langfristig zu prägen.<br />
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Doch welches sind die Wurzeln dieser emanzipatorischen und säkularen Tendenzen? Wohin steuert der Iran in naher Zukunft? Wie steht es um die iranische Zivilgesellschaft und warum sieht diese – im Gegensatz zum herrschenden Regime –  den Westen nicht als dekadent an? Welche Akteure verbergen sich in dieser aufgeklärten Bewegung? Zu dieser Thematik referiert die deutsch-iranische Publizistin Saba Farzan.<br />
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Mittwoch, 09.06.2010 – 18.30 – Melanchthonianum (HS XVIII)<br />
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http://aktualitaet.tk]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Konzertempfehlung für den 6. Juni im Roten Salon: MAMA PAPA BANDA]]></title>
			<link>http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=454</link>
			<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 11:33:36 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.radiocorax.de/showthread.php?tid=454</guid>
			<description><![CDATA[<br />
<br />
MAMAMPAPA BAND(A) is a group of visual artists and musicians of different<br />
nationalities formed in 2007 in Prague during recording their “HOME MADE” CD. With a style that they themselves call ”Nomads-Influenza”, the group plays not easily classifiable style of music - it comprises of Austro-Hungarian folklore/ethnic music, Slavonic townsfolk evergreens/smash hits, and punk. <br />
<br />
http://www.youtube.com/watch?v=dbr8KAciD4g<br />
http://www.mamapapabanda.com/english/english.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />
<br />
MAMAMPAPA BAND(A) is a group of visual artists and musicians of different<br />
nationalities formed in 2007 in Prague during recording their “HOME MADE” CD. With a style that they themselves call ”Nomads-Influenza”, the group plays not easily classifiable style of music - it comprises of Austro-Hungarian folklore/ethnic music, Slavonic townsfolk evergreens/smash hits, and punk. <br />
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http://www.youtube.com/watch?v=dbr8KAciD4g<br />
http://www.mamapapabanda.com/english/english.html]]></content:encoded>
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